Gastartikel: Übernimm die Verantwortung für dein Leben!

wie ich den ersten Schritt in Richtung Freiheit gemacht habe.

Du bist doch verrückt! Mach lieber was Vernünftiges! Du machst einen riesen Fehler! Geh doch lieber studieren!

Mit diesen Worten im Kopf steige in den Flieger. Ich will mich von meinen alten Werten und Emotionen lösen. Mein Leben nach meinen Vorstellungen leben, meine Komfortzone verlassen und einfach aus dem System ausbrechen. Lange genug habe ich nach den Vorstellungen meiner Eltern, Freunden und der Gesellschaft gelebt. Jetzt war es an der Zeit mich von allem zu lösen. Ich will meinen Weg gehen.

Und so habe ich mir zu Weihnachten 2019 einen Flug nach Thailand gebucht. Es sollte aber nicht nur ein kurzer Urlaub werden, ich wollte länger bleiben. Und so kam es, dass ich meinen Job gekündigt habe und somit schon mal den ersten Schritt in Richtung Freiheit gemacht habe.

Wenn ich das Wort ausbrechen lese, muss ich immer an ein Gefängnis denken. Dicke Gitterstäbe und Türen, die verhindern, dass man entkommen kann. Sie rauben einem jegliche Hoffnung auf Freiheit.

Die letzten Jahre, seit dem ich mein Abitur beendet habe und ins Berufsleben eingestiegen bin, habe ich mich immer gefragt: Das soll’s jetzt gewesen sein? Das geht jetzt bis zur Rente so weiter?

Ich habe mich wie in einem Gefängnis gefühlt und die Gesellschaft und das System wollte nicht, dass ich aus breche.

Seit März bin ich nun in Thailand. Ich habe mein altes Leben, als Gefangener gegen Freiheit eingetauscht.

Um mich von alten Werten und Emotionen zu lösen habe ich mir viele kleine Challenges überlegt.

Tägliches Meditieren, Yoga lernen und auf Fleisch verzichten.

Mehr Wohlbefinden durch den Verzicht auf Fleisch

Gerade die Challenge auf Fleisch zu verzichten war anfangs sehr schwierig, da ich zuhause nahezu jeden Tag Fleisch gegessen habe. Nach vier Wochen ohne Fleisch ist es mittlerweile eine Gewohnheit geworden und ich habe gar kein verlangen mehr danach und ich bin irgendwie auch froh dieses Jahr nicht an der Grillsaison in Deutschland teilnehmen zu müssen. So komme ich wenigstens nicht in Erklärungsnot, warum ich nicht mehr nach meinen alten Werten leben möchte. Das Umfeld mag ja schließlich keine Veränderungen. Bleib so wie du bist wird einem immer gesagt. Aber ich will mich doch nicht mein Leben lang im Kreis drehen. Mir geht es deutlich besser. Mein Hautbild ist besser geworden, ich esse wesentlich mehr Gemüse und Früchte. Einen Zuwachs von Energie konnte ich ebenso feststellen. Aber auch tägliche Meditation und meine morgendliche Ashtanga Yoga Session haben unmittelbaren Einfluss auf mein Wohlbefinden. Ein weiterer Grund warum ich auf Fleisch verzichten möchte ist, dass durch den Verzehr von Fleisch negative Emotionen, welche in dem Gewebe des Tieres gespeichert werden, in meinen Körper übertragenen werden. Und negative Vibes und Emotionen möchte ich so gut es geht aus meinem Leben verbannen!

Reisen und Corona

Was ich bei der Buchung nicht wusste? Dass das Corona Virus mir fast einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Drei Tage später und ich hätte nicht mehr fliegen können.

Jedoch wird die Situation in Thailand auch nicht besser. Ich bin für die Freiheit gekommen und nun wird einem diese Freiheit beim reisen auch wieder genommen. Es gibt kein anderes Gesprächsthema mehr. Die Leute haben Angst und verfallen in Panik. Ohne Mundschutz darf man nicht mehr rausgehen. Nun sieht man noch nicht einmal mehr das Lächeln der Menschen hier. Und Thailand ist doch “the land of smiles”. Viele Bars und Restaurants haben geschlossen. Man darf zwischen 22 Uhr und 4 Uhr morgens nicht mehr raus. Es ist ungewiss ob man noch mit Bus oder Fähre von A nach B kommt.

Das konnte ich bis jetzt aus der Krise lernen

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, so viele Länder wie möglich zu bereisen. Laos, Vietnam, Malaysia, Indonesien und nun stecke ich in Thailand fest, musste mein Visum verlängern und es ist ungewiss wann ich weiter reisen kann. Jedoch habe ich die Situation akzeptiert und konnte mein Leben somit nochmal komplett entschleunigen. Da ich jetzt weiß, dass ich länger in Thailand bin, kann ich den Moment mehr genießen und habe nicht mehr das Verlangen so schnell wie möglich weiterzureisen, um in kürzester Zeit alles zu sehen.

Ich habe mich nun dazu entschieden, in ein Resort mit einem Einzelzimmer für unbestimmte Zeit zu ziehen. Hier kann ich endlich wieder für mich alleine sein und mich voll und ganz neuen Projekten widmen. Kurz bevor ich losgeflogen bin, habe ich mich als virtueller Assistent selbstständig gemacht. Durch meinen angebotenen Service möchte ich meinen Kunden echten Mehrwert bieten und ihnen dabei helfen wieder mehr Zeit für ihr eigenes Leben zu gewinnen.

Des weiteren werde ich meinen eigenen Podcast starten, worauf ich richtig Bock habe.

In meinem Podcast spreche ich über das Thema “ausbrechen”:

– aus dem System ausbrechen

– aus alten Werten und Emotionen ausbrechen

– aus der Komfortzone ausbrechen

und vieles mehr.

Der Podcast soll dich motivieren deinen eigenen Weg zu finden und diesen zu gehen.

Ich selbst bin dieses Jahr aus dem System ausgebrochen in dem ich meinen Job gekündigt habe und mich alleine auf eine Weltreise begeben habe.

In meinem Podcast möchte ich meine künftigen Erfahrungen mit dir teilen.

Auch andere Reisende, die ich getroffen habe, werden auf meinem Podcast vertreten sein, um dich zu inspirieren.

Let’s grow together!

Vielen Dank fürs Lesen!

Dein Mariel

Mariel bei Instagram…


Text & Bilder: Mariel Beek

Ich danke Mariel für diesen spannenden Einblick in seine aktuelle Situation!

Vegtastische Grüße!

Sabrina


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