Gastartikel: Messebericht „Veggienale & FairGoods“ in Nürnberg – April 2019

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Meine rasende Reporterin Lena aus München war am letzten Wochenende zu Besuch auf der „Veggienale & FairGoods“ in Nürnberg. Ich selbst war in Düsseldorf unterwegs, der angeblich vegan-freundlichsten Stadt in Deutschland. Der ausführliche Reisebericht dazu folgt noch. Erstmal berichtet die liebe Lena von ihren Messe-Eindrücken aus Nürnberg.


„Am 13. Und 14. April 2019 fand nun zum dritten Mal in Nürnberg die „Veggienale & FairGoods“ Messe statt. Ich besuchte die Messe Sonntags gemeinsam mit einer Freundin, mit der ich 2017 bereits auf der VeggieWorld in München war und die sich seitdem auch sehr für Nachhaltigkeit im Alltag interessiert. 

Lena unterwegs auf der Messe in Nürnber

Lokation

Die Lokation, das „OFENWERK – Zentrum für mobile Classic“ in der Klingenhofstraße 72, war einfach zu finden und es waren genügend Parkplätze vorhanden. Die Wahl der Lokation an sich empfand ich als Besucher als viel zu klein und eng. Es gab wenig Sitzgelegenheiten für die Anzahl an Gästen. Vor allem im Bereich der Bühne während der Vorträge haben Zuschauerplätze gefehlt. Auch in den Gängen zwischen den Messeständen war es sehr gedrängt und man hatte Mühe, durch zu kommen. Da ich zum ersten Mal auf der „Veggienale & FairGoods“ Messe in Nürnberg war, kann ich nur vermuten, dass es einfach mehr Interessenten gab als im Vorjahr und deshalb mit weniger Besuchern gerechnet wurde leider. Insgesamt war die Messe zum dritten Mal in Nürnberg zu Gast.

Catering und Aussteller

Zu Essen konnte man wählen zwischen Burger, Falafel, Döner, Flammkuchen, Waffeln und anderen Köstlichkeiten – natürlich alles vegan. Man musste ein wenig Anstehen, aber dafür wurde alles frisch zubereitet und hat auch sehr gut geschmeckt. Das Angebot fand ich vollkommen ausreichend. Die Bereiche Kleidung, Kosmetik und Haushalt sind in meinen Augen etwas untergegangen. Meine Begleitung Chrissi und ich hätten uns zum Beispiel etwas mehr unverpackte Naturkosmetik, wie zb Haarseifen gewünscht. Zu unserem Bedauern muss ich gestehen, haben wir uns vorher nicht besonders gut über die Aussteller informiert.

Kochshow: Leaf to Root – von Blatt bis Wurzel

Sehr interessant war die Kochshow mit Felix Blum, dem 32 Jahre altem Avantgarde Koch und Yogalehrer. Toll fand ich vor Allem, dass er zu Beginn sämtliche Aussteller auf der Bühne persönlich vorstellte, mit deren nachhaltigen Produkten er dann im Anschluss kochte. Man wusste somit ganz genau, woher jede einzelne Zutat stammte. Sogar der Hartweizengrieß für die frische Pasta kam von der örtlichen Gemüsekiste. Für seine zwei Gerichte holte der Koch sich immer wieder Freiwillige aus dem Publikum auf die Bühne. Als er Sushi mit einem kleinen Jungen machte sagte er „Mache es mir nicht nach, sondern mache es so, wie du es haben möchtest. Mir wurde früher immer gesagt, ich rede zu viel und jetzt stehe ich hier und verdiene mein Geld damit, also mach einfach dein Ding. Es ist einzigartig und genial.“ Einzigartig und genial sind genau die Worte, mit denen ich diese Kochshow bezeichnen würde. Felix Blum gibt auch Kochkurse und ist auf vielen weiteren Veranstaltungen anzutreffen. 

Vortrag: Plastik im Meer

Von der Meeresschutzorganisation „Sea Shepherd Deutschland e. V.“ hielt Jürgen Obertshauser einen Vortrag über die Gefahren von Plastik und Mikroplastik im Meer. Dabei zeigte er auch, wie viel Mikroplastik er aus einem großen Spritzer des Duschgels „Adidas for women – Smooth“ mit einem Kaffeefilter herausgefiltert hat. Über den Abfluss gelangt das Mikroplastik dann in unsere Gewässer, wie bei Essen sollte man also auch bei Kosmetika darauf achten, welche Zutaten enthalten sind.

Über Sea Shepherd kann man Beach Cleanups organisieren, womit verhindert wird, dass Straßenmüll in Flüsse und Seen gelangt und Tiere sich verletzen oder sogar sterben. Darüber hinaus sorgt Sea Shepherd für die korrekte Entsorgung und im Anschluss gibt es ein gemeinsames veganes/vegetarisches Grillen. Eine sehr unterstützenswerte Sache, wie ich finde. 

Fazit

Die Messe war zwar etwas klein, aber trotzdem interessant. Vor allem die Kochshow fand ich super inspirierend. Die Menge an Besuchern ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Immer mehr Menschen interessieren sich für einen veganen, nachhaltigen Lebensstil und das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Gemeinsam können wir viel bewegen und wie sagt man so schön?

Jeder Regen beginnt mit einem Tropfen.

 


Ich danke Lena für ihren Messebericht und die Fotos. Ich finde, man bekommt ein gutes Bild davon, was es vor Ort so zu entdecken gab.

Eine Übersicht aller Messen in Deutschland im Bereich Veganismus & Nachhaltigkeit bekommt Ihr hier in meiner Messeübersicht 2019…

Vegtastische Grüße

Sabrina

## KOOPERATION: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Ecoventa.

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Vegtastisch

Ich heiße Sabrina und lebe in einem Häuschen bei Neu-Ulm in Bayern. Seit 2016 bin ich Mama eines kleines Bubs. Ich liebe es zu reisen - mit dem Rad, dem Auto, der Bahn. Ich schreibe über die verschiedensten Themen und versuche dabei das Thema Nachhaltigkeit immer im Fokus zu haben.
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