Mit Upcycling die Umwelt schonen

Die Müll-Krise gehört zu den größten Problemen unserer Zeit. Nicht nur Wälder, Wiesen und Städte werden durch unsere Abfälle regelrecht zugemüllt, sondern auch die Ozeane sind mittlerweile so voll mit Plastik, dass Fische und Vögel davon bedroht werden. Viele große Projekte versuchen mittlerweile, das Problem anzugehen. Doch auch jeder einzelne kann etwas tun, zum Beispiel durch das sogenannte Upcycling.

Was bedeutet Upcycling?

Der Begriff kommt, wie könnte es anders sein, aus dem Englischen. Das Wort „Recycling“ steckt darin, was so viel bedeutet wie „wiederverwerten“. Hinzu kommt das Präfix „Up“, also nach oben. Upcycling kann also mit „aufwerten“ übersetzt werden. In der Praxis geht es darum, scheinbar nutzlose Dinge und Müll so aufzuwerten, dass sie wiederverwendet werden können. Dadurch kann die Produktion von neuen Materialien vermieden werden. Das schont nicht nur Ressourcen, sondern vermindert auch die Müllproduktion. Du selbst kannst also mit Nachhaltigkeit die Umwelt schonen und dir gleichzeitig aus scheinbar wertlosen Dingen tolle Sachen zum kleinen Preis herstellen. Das Upcycling gibt es in verschiedenen Bereichen.

Ran an die Nähmaschine – Klamotten-Upcycling

Bestimmt kennst du es auch: Im Schrank tummeln sich zahlreiche Klamotten, die zu klein geworden sind oder einfach nicht mehr zu deinem jetzigen Style passen. Altkleidersammlung oder Müllbeutel sind die einzigen Alternativen. Falsch, denn mit wenigen Handgriffen kannst du daraus tolle modische Klamotten herstellen. Durch das Einsetzen von Stoff können zu klein gewordene Kleidungsstücke ganz einfach eine Nummer größer geschneidert werden. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht, wie uns dieses tolle, kostenlose E-Book zum Thema Fashion-Upcycling lehrt.

Darüber hinaus können auch folgende Methoden deine Kleidung wieder salonfähig machen:

  • Verkleinern: Du hast ein paar Kilo abgenommen und jetzt schlabbert dein Lieblings-Shirt an dir herum? Kein Problem, mit einigen Handgriffen kannst du ein Shirt auch verkleinern.
  • Reparieren: Mit überschüssigen Stoffteilen kannst du ganz einfach ein beschädigtes Kleidungsstück reparieren. Dadurch entstehen oft ganz neue Kreationen, die deine Klamotten einzigartig machen.
  • Aufpeppen: Erfahrene DIY-Schneider haben immer eine Auswahl an Aufnähern, Knöpfen und anderen Utensilien zu Hause, mit denen sie langweilige Klamotten in fesche Teile verwandeln können.
  • Entfremden: Handtaschen, die aus Jeanshosen genäht wurden, sind längst Kult. Genauso einfach lassen sich noch viele andere Kleidungsstücke zu anderen Dingen umnähen.

Upcycling gibt es in vielen Bereichen

Das Aufwerten von alten Gegenständen und Müll gibt es nicht nur im Bereich der Mode, sondern in vielen verschiedenen Formen. Aus alten Europaletten lassen sich zum Beispiel ganze Möbel gestalten. Besonders gut eignen sie sich für Betten und Gartenmöbel. Zum Basteln mit Kindern eigenen sich beispielsweise die folgenden Dinge sehr gut:

  • Eierkartons
  • Weinkorken
  • Nutella- und andere Gläser
  • Stoffreste

Mit diesen einfachen Dingen lässt sich mit etwas Fantasie eine Vielzahl an praktischen und dekorativen Gegenständen herstellen. Klick dich doch einfach mal durchs Internet, dort findest du viele Inspirationen.

Warum Upcycling auch gefährlich sein kann

Upcycling ist besser als Recycling – das hört man heutzutage sehr oft. Doch stimmt das wirklich? Grundsätzlich ist das Upcycling ein toller Trend, wie wir bereits erklärt haben. Das gilt aber nur, wenn du diese Regeln beachtest:

  1. Du solltest nur wirklich alte, gebrauchte Dinge verwenden. Wenn du Gegenstände speziell zum Upcycling kaufst, verfehlt das den Zweck.
  2. Recycling-Gegenstände eignen sich nur bedingt zum Upcycling. Wiederverwertbare Flaschen zum Beispiel werden früher oder später doch weggeworfen. Da die Flaschen jedoch aus dem Zyklus genommen sind, müssen für sie wiederum neue Flaschen hergestellt werden.

Fazit

Upcycling ist ein toller Trend mit dem du für kleines Geld alte Gegenstände in neue tolle Dinge verwandeln kannst. Gleichzeit hilfst du damit der Umwelt, weil weniger Müll entsteht. Ganz besonders viel Potential bieten dabei alte und kaputte Klamotten, die immer wieder in aufregende Kleidungsstücke verwandelt werden können. Beim Upcycling solltest du aber gewisse Regeln beachten, damit du auch wirklich nachhaltig arbeitest.

 

Vegtastische Grüße!

Sabrina

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Ich heiße Sabrina und lebe in einem Häuschen bei Neu-Ulm in Bayern. Seit 2016 bin ich Mama eines kleines Bubs. Ich liebe es zu reisen - mit dem Rad, dem Auto, der Bahn. Ich schreibe über die verschiedensten Themen und versuche dabei das Thema Nachhaltigkeit immer im Fokus zu haben.
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