Die 4. Woche des Jahres 2018 – Sonntagsgedanken und -gejammer

Verrückt, der Januar neigt sich dem Ende und schon ist der erste Monat in 2018 fast wieder vorbei.

BLOG. In dieser Woche gab es eine ausführliche Buchvorstellung von Patrick Bolk´s „Vegan, aber günstig – Das Kochbuch“ inklusive Gewinnspiel für euch. Außerdem einen Blogartikel in dem ich die schwäbisch-alemannische Fasnet des schönen Schwarzwalds vorstelle. Meine rasende Reporterin Lena war für mich auf der Yogaworld München unterwegs am letzten Wochenende weil ich selbst keine Zeit hatte und hat diese Woche ein paar Eindrücke und Fotos davon in einen Blogartikel gepackt für Euch.

Ich hab die rechte Spalte der Startseite des Blogs umgestaltet und hoffe, ihr findet so nun manche Dinger schneller oder einfacher. Ganz fertig bin ich aber noch nicht damit.

Bei Instagram habe ich Anfang des Jahres die Top 9 meiner Fotos dort gezeigt. Das hatte ich hier noch gar nicht gemacht fiel mir heute ein. Das wird nun aber nachgeholt:

Top 9 in 2017 bei Instagram

 

PRIVATLEBEN. Spieldates war das Moto in dieser Woche und so habe ich mit dem Junior viele Muttis und ihre Kids getroffen in den letzten Tagen. Wir haben es außerdem geschafft endlich den Indoor-Winterspielplatz in Neu-Ulm zu testen und waren sogar gleich zwei mal dort.  Das war natürlich schön und am Samstag waren wir auch noch  im Tiergarten in Ulm. Mein Junior hatte wie immer Hummeln im Hintern und wusste gar nicht wo er zuerst hinrennen sollte. Der Ausflug war die Einlösung eines Geburtstagsgutscheins von Freundinnen und hat wirklich Spaß gemacht. Im Anschluss gabs auch noch  einen gemütlichen Kaffee im LAGO (ja, da gibt’s Sojamilch!).

Am Sonntag war ich mit einer Freundin ausgiebig frühstücken und zwar ohne Anhang. Nur wie zwei gute alte Freundinnen, nicht wie Muttis. Toll.

In unserem Esszimmer hat sich diese Woche auch einiges getan. Wir waren shoppen uns es gab neue Kissen, neue Vorhänge und mein Freund hat neue Wanddeko gebastelt (siehe Artikelbild ganz oben). Ich fühl mich viel wohler als vorher. Es ist soviel gemütlicher. Bald zeig ich euch mal Details.

Tolle News in dieser Woche: Ich wurde zur Trauzeugin ernannt und war mit der künftigen Braut direkt nach Hochzeitsautos schauen.

Diese Woche gabs aber auch sehr traurige News, die ich hier nicht näher vertiefen mag. Ich war deshalb jedenfalls sehr durch den Wind, habe wenig gearbeitet und mehr Wert auf mein privates Glück gelegt. Dadurch gibt es jetzt auch einen Blogartikel weniger als letzte Woche an dieser Stelle versprochen für Euch. Aber ganz ehrlich: Who cares? Es gibt so viel wichtigeres im Leben als Geld verdienen…

Jetzt wird gejammert. Irgendwie habe ich zur Zeit nämlich trotzdem ein bisschen das Gefühl in der Luft zu hängen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Allgemeine Unzufriedenheit. Mal sehen was sich daraus entwickelt. Vielleicht geht es nach der Auszeit am Bodensee in der kommenden Woche schon besser. Vielleicht kommt die Unruhe aber auch von dem gerade erwähnten traurigen Umstand, der meine „mimimi“-Gedanken total lächerlich wirken lässt.

Sicherlich auch ein bisschen Schuld an meinem Gedankenchaos ist eine Diskussion, die in diesen Tagen im Netz entstanden ist. Es geht mal wieder darum, ob Bloggen eigentlich als Job anerkannt werden darf oder ob wir Blogger am Ende des Tages alle nur Schmarotzer sind. Für alle, die nicht wissen wovon ich rede, hier entlang… Ich werde ganz bewusst meine Meinung zu diesem Stück Seifenoper jetzt nicht kundtun. Ich bin genervt von solchen Diskussionen. Sicherlich frage ich mich aber des Öfteren, ob ich in einer Blogger-Seifenblase lebe und ob diese vielleicht auf kurz oder lang platzen wird. Ist es Zeit mich neu zu orientieren?

Ich bin auf jeden Fall unzufrieden und fange ständig Themen an, um dann wieder abzuschweifen um an anderer Stelle weiterzumachen mit einem ganz anderen Thema. Dank Kind etc sind meine Arbeitsfenster eh ziemlich klein und eigentlich wäre es in dieser Zeit auch wichtig, effektiv zu arbeiten. Momentan fällt mir das aber brutal schwer.
Normalerweise mag ich es ja auch total, dass meine Arbeit als Blogger und alles drum herum so abwechslungsreich ist. Aber jetzt gerade fällt es mir total schwer etwas fertig zu bekommen. Ich habe viel zu viele Ideen und Baustellen und Projekte im Kopf. Sowohl privat als auch Business.
Das hat zur Folge, dass ich etwas anfange, mich eine halbe Stunde damit aufhalte und dann plötzlich entscheide, dass ein anderes Thema gerade Vorrang hat. Der Zustand nervt mich total und ich weiß gerade nicht so recht, wie ich es abstellen kann. Ich muss mich wieder fokussieren.

Deswegen bin auch am überlegen endlich wieder mit Sport anzufangen oder mir ein Hobby oder eine neue Leidenschaft zu suchen. Auf Nähen hätte ich beispielsweise totale Lust, aber anstatt, dass mich der Gedanke gemütlich an der Nähmaschine zu sitzen irgendwie ruhiger macht werde ich fast wahnsinnig innerlich weil ich mich frage, wie ich es zeitlich unterbringen soll. Nicht gut. Kein guter Zustand. Ich bekomme einfach nichts gebacken… Deswegen fehlt auch in dieser Woche mein versprochener zweiter Artikel zu Valentinstag. Wird halt nachgeholt.

Ich habe so so so unendlich viele Ideen, Themen und Projekte, dass ich gar nicht mehr weiß wohin damit. Immerhin schreibe ich alles auf. Aber anstatt einfach mal mit einem Thema loszulegen lasse ich mich viel zu leicht ablenken und vertrödel so wertvolle Zeit, die ich eigentlich gar nicht habe. Und mein Privatleben kommt auch zu kurz. Klar, ich verbringe 90% des Tages mit meinem Sohn, aber mein Kopf rast und abends heißt es abklatschen mit Papa, Abendessen kochen und ab an den PC, Mama muss arbeiten. Bis ich dann nachts irgendwann ‚Feierabend‘ mache schlafen alle und ich dann auch… Aber der Kopf rast immer noch. Mission: Mehr Zufriedenheit und Qualitytime muss her… Vielleicht auch eine Veränderung.

Leider habe ich in dieser Woche auch keine einzige Minute Hörbuch gehört. Ich weiß nicht mal wieso. Dabei lenkt mich das sonst immer gut ab wenn mein Kopf zu voll wird.

What´s next?

Mitte der kommenden Woche heißt es endlich wieder mal Koffer packen. Die letzte Reise fand im Dezember statt und ich bin schon ganz hibbelig vor Fernweh. Am Mittwoch starten wir an den schönen Bodensee. Für 5 Tage wohnen wir mit Oma in Lippertsreute bei Überlingen in einer Ferienwohnung. Ich freu mich schon sehr drauf. Vielleicht schaffe ich es dort wieder ein bisschen ruhiger zu werden und mich zu fokussieren und meinen Kopf zu sortieren.

Keine Ahnung ob es in der kommenden Woche einen Blogartikel gibt, bin ja eh nicht da und ich habe auch ehrlich gesagt keine Zeit etwas vor zu produzieren. Die Auszeit ist zwar nicht „nur“ eine Auszeit sondern auch eine Kooperation und damit mit Arbeit für mich verbunden, aber ich möchte die Zeit auch nutzen um ein bisschen offline zu gehen. Sorry, jammern muss auch mal drin sein.

Was ich außerdem noch vorhabe vor Ort zu machen ist ein kleines Geheimnis, von dem ich selbst hoffe, dass ich es überhaupt schaffe umzusetzen. Ganz unter dem Motto GET SOME SHIT DONE will ich im Rahmen der Auszeit etwas fertig bekommen, dass ich schon viel viel viel zu lang vor mir her schiebe. Mehr dazu gibt’s dann nächste Woche. 😉

Am Bodensee möchten wir zwar auch zu einem Wildgehege und auf jeden Fall auch in die Therme. Aber vorrangig wollen wie die Auszeit einfach genießen.

UPDATE: Scheinbar muss man manchmal einfach jammern und allein deshalb wird es danach dann besser. Wieso lest ihr hier…

Was beschäftigt Euch so in dieser Woche?

Vegtastische Grüße!

Sabrina

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Ich heiße Sabrina und lebe in einem Häuschen bei Neu-Ulm in Bayern. Seit 2016 bin ich Mama eines kleines Bubs. Ich liebe es zu reisen - mit dem Rad, dem Auto, der Bahn. Ich schreibe über die verschiedensten Themen und versuche dabei das Thema Nachhaltigkeit immer im Fokus zu haben.
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3 thoughts on “Die 4. Woche des Jahres 2018 – Sonntagsgedanken und -gejammer

  1. Jochen

    Es gibt immer mal wieder Zeiten an denen man eher unproduktiv ist und „in er Luft“ hängt. Die vergehen aber auch wieder. Geht mir manchmal auch so. Dann lasse ich einfach alles liegen und gehe raus in die Natur. Zum Sport machen, radeln oder einfach nur spazieren. Das lüftet den Kopf und bringt neue Energie.
    Außerdem arbeite ich gerne mit der Eisenhower Matrix, das bringt Fokus auf die wichtigen Dinge.

    Viel Spaß am schwäbischen Meer

    Reply
    1. Vegtastisch Post author

      Danke dir für deine lieben Worte. Ich habe in der Tat schon darüber nachgedacht, mir ein paar Techniken anzuschauen, die mich etwas strukturierter und fokussierter arbeiten lassen.
      Jetzt gehe ich aber erstmal mit meinem Junior gemütlich frühstücken bei deiner Frau. 😉

      Reply
  2. Pingback: Rückblick Januar + Q&A zum Thema Bloggen - vegtastisch.devegtastisch.de

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