Das Deutsche Schuhmuseum in Hauenstein zeigt auf mehreren Etagen, wie aus einem Pfälzer Dorf ein Zentrum der Schuhproduktion wurde — mit alten Maschinen, nachgebauten Werkstätten und Vitrinen voller Schuhe von der Nachkriegszeit bis zur Popkultur. Erwachsene zahlen 8 Euro, eine Familie 20 Euro. Von März bis November ist täglich geöffnet, auch sonn- und feiertags.
Die wichtigsten Infos auf einen Blick
- Adresse: Turnstraße 5, 76846 Hauenstein (Pfälzerwald)
- Öffnungszeiten: März bis November täglich 9:30–17:00 Uhr, auch sonn- und feiertags · Februar täglich 13:00–16:00 Uhr · Dezember und Januar geschlossen
- Eintritt: Erwachsene 8 €, ermäßigt 7 € (Senioren, Menschen mit Behinderung, Studierende, Kinder von 6 bis 16), Familienkarte 20 €
- Kombiticket: 10 € pro Person für Schuhmuseum und das JOSEF-SEIBEL-Besucherzentrum
- Ermäßigung: mit Pfälzerwald-Card oder Rheinpfalzcard jeweils 1 € weniger
- Wohnmobil: am Haus gibt es einen Stellplatz — im Winter ohne Ver- und Entsorgung
Was du drinnen siehst
Das Museum erzählt zwei Geschichten gleichzeitig. Die eine ist Handwerk und Industrie: historische Maschinen, eine nachgebaute Werkstatt, Leisten, Sohlen, Werkzeug. Man sieht, wie viele Arbeitsschritte in einem einzigen Schuh stecken.
Die andere ist Mode und Zeitgeschichte. Die Vitrinen gehen von schweren Nachkriegsschuhen über die bunten Jahrzehnte bis zu Popkultur und Filmikonen. Nebenbei erzählt jeder Schuh etwas darüber, wie Menschen damals gelebt und gearbeitet haben.
Für Kinder gibt es einen eigenen Bereich. Trotzdem gilt: Das ist überwiegend ein Museum zum Anschauen, nicht zum Anfassen.
Häufige Fragen
Was kostet der Eintritt für eine Familie?
20 Euro mit Kindern bis 16 Jahren.
Ist im Winter geöffnet?
Im Dezember und Januar nicht. Im Februar täglich von 13 bis 16 Uhr, ab März wieder täglich ab 9:30 Uhr.
Lohnt sich das Kombiticket?
Wenn ohnehin beides angeschaut wird, ja: 10 Euro für Museum und JOSEF-SEIBEL-Besucherzentrum statt 8 Euro nur fürs Museum.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Wer alle Etagen mitnimmt, ist gut zwei Stunden beschäftigt. Schneller geht es, wenn man den Industrieteil nur überfliegt.
Bilder aus dem Museum














Wie es bei uns war
Wir sind mehr oder weniger spontan hier gelandet, weil das Wetter schlecht war und unsere geplante Wanderung ins Wasser fiel. Insofern waren wir froh, dass es in der Gegend überhaupt eine Alternative gab. Das Museum fand ich dann sehr süß.
Meinen Sohn hat vor allem die Sonderausstellung zur Fußballgeschichte gepackt. Uns allen gefallen hat die Abteilung mit Schuhen von Persönlichkeiten und Berühmtheiten — und es gibt eine Ecke, in der man ausgefallene Schuhe selbst anprobieren kann. Das war sehr lustig. Für Kinder gibt es ein Rätsel zu lösen und am Ende ein kleines Geschenk.
Uns Erwachsene hat die alte Produktionshalle der Schuhfabrik am meisten beeindruckt. Wir hatten Glück: Es war gerade eine Schulklasse zur Führung da, und die Führerin hat dafür die alten Maschinen eingeschaltet. Das war laut, dumpfe Töne durch das komplette Gebäude — und man konnte sich auf einmal gut vorstellen, wie die Arbeit hier früher gewesen sein muss. Ein wirklich sehenswertes Museum.
Weitere Ausflugsziele
Wir waren im Rahmen eines Pfalz-Aufenthalts dort. In derselben Ecke liegen die Altschlossfelsen bei Eppenbrunn und der Waldgeisterweg in Oberotterbach. Alle Ziele und Berichte findest du unter Ausflüge und Reisen A–Z.
Alle sechs Ziele aus unserem Pfalz-Aufenthalt: die Burg Berwartstein, die Altschlossfelsen bei Eppenbrunn, der Waldgeisterweg in Oberotterbach, die Kugelbahn Wilgartswiesen und der Wild- und Wanderpark Silz.
Stand: 9. August 2026. Preise und Zeiten nach Angaben des Deutschen Schuhmuseums Hauenstein.