Spielzeug für Kleinkinder: Unsere aktuellen Lieblinge

Längst sind die Zeiten vorbei, an denen mein Sohn mit Baby-Spielzeug wie beispielsweise Lernwürfeln gespielt hat. Er ist schon so groß und kann so viel, das ist einfach der Wahnsinn. Natürlich bin ich super stolz auf ihn.

Nichtsdestotrotz fing unter anderem mit Lernwürfeln die ganze Spielerei damals an. Oft ist man mit der Menge an Angeboten total überfordert. Einen praktischen Vergleich an Spielgeräten findet Ihr beispielsweise bei bestenz.de.

Was wir so spielen…

Mein Sohnemann ist jetzt knapp 2,5 Jahre alt und ich glaube es nicht übertriebener Mutterstolz, wenn ich sage, dass er schon sehr weit ist für sein Alter. Er kann sehr viel und will ständig Neues lernen, entdecken und gefördert werden. Jegliche Art von Spielen durchschaut er wahnsinnig schnell. Es macht totalen Spaß nun mit ihm die ersten richtigen Spiele zu entdecken, bei denen es auch Regeln gibt.

Neben beispielsweise  Playmobil, LEGO und allen möglichen Fahrzeugen oder auch Puzzles beschäftigt er sich auch sehr gerne mit seiner großen Magnet-Kreidetafel. Kürzlich haben wir mein eigenes altes Puppenhaus vom Dachboden aus meinem Elternhaus geholt und an Weihnachten bekam er meinen alten Kinderkaufladen. Bücher sind und waren immer absolute Lieblingsbeschäftigung. Auf Bücher werde ich in diesem Artikel jedoch nicht eingehen. Unsere liebsten Bücher stelle ich demnächst in einem separaten Artikel vor. Heute geht es um Spielzeug. Und zwar Indoor-Spielzeug, aktuell hängen wir ja alle noch ein bisschen im Winter fest. Wir können es kaum erwarten, dass der Frühling kommt. Dann geht es endlich wieder raus um mit dem Fuhrpark des Sohnemanns rum zu düsen.

Altersempfehlungen bei Spielzeug

Bereits sehr früh in seiner Entwicklung habe ich mich ein bisschen über die Altersangaben für Spielsachen und auch Bücher gewundert. Ich weiß nicht, ob mein Sohn wirklich im Kopf schon weiter ist als andere Kids oder ob diese Altersempfehlungen wahnsinnig vorsichtig eingestuft werden. Aber wenn ich streng nach den Empfehlungen gehen würde, würde er sich teilweise mit den Sachen langweilen.

Wir haben ihm also von Anfang an Spielsachen gegeben, die für etwas ältere Kinder empfohlen wurden. Dies zu Anfangs noch gar nicht mal bewusst. Wir haben eher herum probiert was ihn interessiert und schnell wurde klar, dass er gefördert werden will und unheimlich wissbegierig ist.

Ich denke, Eltern sollten ihr Kind einfach genau beobachten und einschätzen was es schon kann und was nicht. Aber keinesfalls sollte man den Kids zu wenig zutrauen. Lieber auch mal Spielsachen für Ältere ausprobieren – wenn es noch nicht interessant ist macht das auch nichts. Einfach nochmal weg räumen. Sie ‚wachsen schon rein‘.

Unser bestes Beispiel: Playmobil. Wir wissen, es gibt spezielle Produkte aus dem Sortiment für unter 3-Jährige. Solche hat er auch, findet er aber weit nicht so toll wie die ‚richtigen‘ Teile. Er liebt die filigranen Dinge an den Männchen und Tieren einfach total. Im Gegensatz zu vielen anderen Kindern war unser Sohn auch noch nie so, dass er sich alles in den Mund gesteckt hat. Diese Phase hat er glücklicherweise komplett ausgelassen. Natürlich spielt er mit Kleinteilen, die verschluckt werden könnten trotzdem unter unserer Aufsicht.

Unser Junior geht nicht in die Kita. Im September kommt er in den Kindergarten und ich bin sehr gespannt auf den aufregenden neuen Lebensabschnitt für uns alle. Aber bis dahin spielen wir alle Zuhause noch fleißig mit dem Sohnemann. Egal ob Mama, Papa, Oma, Opa oder Freunde – jeder hat seine eigene Art mit ihm zu spielen. Und das ist auch gut so und wichtig für seine Entwicklung. Jeder hat seine eigenen Ideen, eine andere Phantasie bzw. Kreativität. Das prägt ihn auf ganz unterschiedliche Weise und sorgt bisher für eine wirklich tolle Entwicklung. (Höre ich mich gerade an wie diese Muttis, die damit angeben, dass Ihr Kind mit 3 Jahren schon bis 1000 zählen kann?! Oh no…)


Spielen mit Kleinkind: Unsere Lieblinge

Stand-Spieltafel

Unsere Spieltafel mit Kreide und Magneten* haben wir von einer Freundin meiner Mutter geschenkt bekommen. Ich habe bunte Kreide und lustige Magnete besorgt und seither ist die Tafel der absolute Renner bei uns.

Praktischerweise steht die Tafel von selbst und kann auf beiden Seiten bespielt werden. Bei uns im Haus hat die Tafel keinen festen Standort. Mal steht sie im Wohnzimmer, mal im Esszimmer, mal im Kinderzimmer. Wir malen also fleißig oder bauen Figuren oder schreiben Wörter mit den Magneten. Sohnemann sagt ein Wort, Mama legt es in Buchstaben an die Tafel, Sohnemann lacht sich kaputt. Keine Ahnung wieso…

Holzkugelbahn

Unsere tolle bunte Holzkugelbahn* habe ich spontan günstig bei Ebay-Kleinanzeigen erstanden. Hier muss vor allem Papa mitspielen. Ist scheinbar irgendwie eher ein Männerding.

Piratenschiff

Da unser Sohnemann im neuen Haus ein Piratenzimmer bekommen hat war die Idee nahe liegend ihm auch zum Spielen ein schönes Piratenschiff* zu schenken. Dies gab es also zu Weihnachten von Oma und Opa.

Brettspiele

Es ist jetzt genau an der Zeit Brettspiele zu entdecken. Die ersten Spiele mit richtigen Regeln gibt es für Kinder ab 2 Jahre und natürlich probieren wir uns nun fleißig durch die verschiedenen Produkte. Es ist ehrlich gesagt aber auch ziemlich viel Mist im Angebot heutzutage…

Unser bisher liebsten Brettspiele sind neben Puzzles oder Memories derzeit das Spiel „Affenbande„* und „Was passt wohin?„*. Beide Spiele waren Empfehlungen anderer Mamis. Sich Tipps zu holen bei Mamis mit etwas älteren Kids macht total Sinn. Sonst gibt man schnell sinnlos viel Geld aus für absoluten Sch…

Zu Ostern bekommt der Junior ebenfalls wieder ein Brettspiel geschenkt: „Wir spielen Baustelle„*. Ich bin sehr gespannt, wie er es finden wird.

Ich hoffe, ich konnte Euch ein paar gute Tipps geben für das Spielen mit Kleinkind!

Vegtastische Grüße!

Sabrina

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Vegtastisch

Ich heiße Sabrina und lebe in einem Häuschen bei Neu-Ulm in Bayern. Seit 2016 bin ich Mama eines kleines Bubs. Ich liebe es zu reisen - mit dem Rad, dem Auto, der Bahn. Ich schreibe über die verschiedensten Themen und versuche dabei das Thema Nachhaltigkeit immer im Fokus zu haben.
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