Vegan abnehmen: Worauf du achten solltest

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihren Alltag ohne tierische Produkte zu bestreiten. Sie essen weder Fleisch noch Milchprodukte und verzichten darüber hinaus auf Materialien wie Leder oder Wolle. Die meisten Veganer haben sich für diese Lebensweise entschieden, weil ihnen das Wohl von Tieren am Herzen liegt. Ein geringer Anteil geht aber auch mit der Motivation an die vegane Ernährung heran, ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren. Grundsätzlich eignet sich ein veganer Speiseplan sehr gut zum Abnehmen, da er generell eine intensive Beschäftigung mit den Lebensmitteln erfordert, die man zu sich nimmt.

Vegane Lebensmittel

Bei einem Veganer kommen weder Fleisch noch Fisch auf den Teller, außerdem verzichtet er auf Produkte, für deren Gewinnung Tiere gequält werden, also beispielsweise auf Eier oder Milch. Das bedeutet, dass sich die vegane Ernährung grob gesagt auf Obst, Gemüse, Getreide und Nüsse konzentriert. Schaut man sich die meisten Diäten an, die in diversen Magazinen empfohlen werden, dann fällt auf: Auch bei ihnen stehen pflanzliche Lebensmittel im Vordergrund. Vollkornbrot zum Frühstück, viel Gemüse zum Mittag, ein Salat am Abend – das ist gleichermaßen ein veganer wie kalorienarmer Speiseplan. Am besten lässt man auch noch die Chips und Salzstangen weg, wenn man den Tag vor dem Fernseher oder beim Spielen eines Videospiels ausklingen lässt, und greift stattdessen zu Nüssen oder Gemüse-Sticks. Oder noch besser: Geht raus und bewegt Euch!

Nicht die Bewegung vergessen

Viele Menschen, die eine Diät machen, denken, dass die Ernährung der einzige Faktor ist, der die Pfunde purzeln lässt. Das ist allerdings ein Irrtum. Denn mindestens genauso wichtig wie die Umstellung der Ernährung ist auch regelmäßiges Bewegen. Dabei muss man nicht unbedingt jeden Tag laufen gehen oder viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen. Es genügt auch, wenn man Bewegung in seinen Alltag integriert. Beispielsweise kann man kleinere Strecken zu Fuß statt mit dem Auto zurücklegen oder auf den Fahrstuhl verzichten.

Wer abnehmen will muss vor allem eins tun: sich bewegen!

 

Worauf man bei veganer Ernährung achten muss

Veganer sind oft mit der Meinung konfrontiert, dass ihre Ernährung sehr einseitig und damit ungesund sei. Verschiedene Nährstoffe, die man dringend zum Leben braucht, befinden sich nämlich in großen Mengen in Fleisch, Fisch, Milch oder Eiern. Daher, so die Kritik, leiden Veganer unter dem Mangel an Vitaminen oder Eisen. Tatsächlich kommen etwa die Vitamine B12 und D vorwiegend in Lebensmitteln vor, auf die man bei veganer Lebensweise verzichtet. Das ist der Grund, weshalb es eine gesundheitliche Gefahr birgt, wenn man Kinder vegan ernährt. Sie benötigen die genannten Vitamine nämlich dringend für ihr Wachstum und ihre Entwicklung. Gesunde Erwachsene dagegen können die mangelnde Versorgung mit Vitaminen durch alternative Lebensmittel ausgleichen. So ist Vitamin D zum Beispiel in Avocados und Champignons vorhanden, und Vitamin B12 gibt es in Sauerkraut und Sojabohnen. Allerdings empfehlen Mediziner, dass Veganer ihren B12-Haushalt regelmäßig kontrollieren lassen sollten. Bei Mangel kann man zu diversen Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

Tipps zum Abnehmen mit veganer Ernährung

Wie bei „normaler“ Diät-Ernährung sollte es auch beim veganen Essen drei Mahlzeiten geben. Das Frühstück gibt dabei die Energie für den Tag, das Mittagessen liefert dank viel Gemüse vor allem Vitamine, und zum Abendessen gibt es dann eher eine leichte Mahlzeit. Bei aufkommendem Hunger sollte man dazwischen immer einen gesunden Snack zur Hand haben. Verzichten sollte man dagegen auf die veganen Fertigmahlzeiten, die viele Hersteller mittlerweile anbieten. Diese beinhalten nämlich in den meisten Fällen sehr viel Zucker und sind daher nicht fürs Abnehmen geeignet. Stattdessen sollte man seine Speisen selbst zubereiten, da man dann alle Inhaltsstoffe kennt.

Vegtastisch

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