Sandwich, Ciabatta und Co. – Die besten Ideen für unterwegs

Oft habe ich nicht genug Zeit, um am Vorabend für einen stressigen Tag vorzukochen und bin dann frustriert, wenn die vegane Auswahl für Essen-To-Go im Supermarkt enttäuschend ausfällt – und das tut sie meistens. Für mich ist daher die perfekte Lösung, leckere Sandwiches und Brötchen einzupacken. Diese müssen alles andere als langweilig sein, können kalt gegessen werden und lassen sich in wenigen Minuten vorbereiten. Wer bei Sandwiches eher an Wurst, Käse und Quarkaufstriche denkt, der kennt wohl noch nicht die besten veganen Kreationen, die Veggie-Herzen höher schlagen lassen. Hier sind meine fünf Lieblinge!

Das klassische Sandwich vegan

Fun-Fact: Das Sandwich wurde von John Montagu, dem 4. Earl von Sandwich erfunden, der Fleischaufschnitt zwischen zwei Scheiben Brot legte, um einen Snack beim Kartenspielen zu haben. Heute gibt es natürlich viele großartige Alternativen ohne Fleisch und Milchprodukte. Wer dem klassischen Sandwich jedoch möglichst nahe kommen will, der ersetzt den Fleischaufschnitt einfach mit einer Scheibe Räuchertofu. Dazu kommen ein paar Scheiben veganer Käse wie Cheddar ohne Milch oder Wilmersburger – dieser ist etwas würziger. Jetzt fehlt nur noch ein Löffel vegane Majo, die ich ehrlich gesagt leckerer finde, als echte Mayo, da sie weniger fettig schmeckt, sowie ein paar Salatblätter. Mit Gurken- oder Tomatenscheiben wird das Sandwich noch saftiger.

Italienisches Ciabatta ganz einfach

Wer sich nach mediterranen Geschmäckern und der kulinarischen Reise nach Italien sehnt, der wird sich von einem veganen Ciabatta überzeugen lassen. Das Ciabatta selbst ist vegan und schmeckt besonders lecker mit eingebackenen Olivenstückchen. Dazu kommt veganer Mozzarella, den man entweder selbst aus Cashewnüssen machen oder fertig kaufen kann. Ich mag Flohzarella, der aus Flohsamenschalen und Cashewnüssen zubereitet wird. Auf die veganen Mozzarellascheiben kommen frische oder getrocknete Tomaten, Basilikum oder Rucola und eine Prise Pfeffer. Schon ist man auf einer geschmacklichen Exkursion in den warmen Süden.

Die Schnitzelsemmel einmal fleischlos

Wer die österreichische Küche liebt, der wird sich über das nächste Rezept besonders freuen. Die sogenannte Schnitzelsemmel ist der klassische Snack aus der österreichischen Imbissbude – Semmeln sind hier einfach Brötchen. Vegane Schnitzel gibt es bereits in einigen Supermärkten in der Veggie-Abteilung, alternativ kann es aber auch aus Seitan selbst gemacht werden. Hier lohnt es sich, gleich mehrere Seitanschnitzel zu formen und einzufrieren. Danach müssen sie nur aus dem Eis genommen und paniert werden – schon ist der Brötchenbelag bereit. Auf das Schnitzel kommen noch Salatblätter, Ketchup und Senf. Mehr braucht der schnelle Snack nicht. Die Saucen sollten besser erst direkt vor dem Verzehr auf das Brötchen kommen, ansonsten weicht die Panade des Schnitzels auf.

Orientalisches Fladenbrot

Gibt es irgendjemanden, der Hummus nicht liebt? Schwer vorzustellen. Das Kichererbsenpüree ist extrem einfach zuzubereiten und kann relativ lange im Kühlschrank aufbewahrt werden. Kichererbsen sind neben ihrem Geschmack auch besonders bei Veganern beliebt, da sie als geniale pflanzliche Eiweißquelle gelten. Hummus passt perfekt zu einem hellen, lockeren Fladenbrot. Statt das Brot damit zu bestreichen, nehme ich den Hummus in einem kleinen Glas mit und schneide mir ein paar Gemüsesticks aus Karotten, Gurken und Paprika zurecht. Zum Essen reiße ich das Fladenbrot einfach in Stücke und dippe es in den Hummus, genauso wie die knackigen Gemüsestreifen. Besonders lecker: Den klassischen Hummus vorbereiten und dann mit verschiedenen Gewürzen unterschiedliche Geschmacksrichtungen kreieren. Dabei kann man Zutaten wie Curry, Zitrone, Kürbiskerne, Sesam, Paprikapulver und vieles mehr verwenden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Für Naschkatzen

Wer Erdnussbutter und Konfitüre liebt, der hat Glück, denn viele Marken sind von Haus aus vegan. Ich finde das klassische PB&J-Sandwich jedoch ein bisschen zu langweilig und nicht reichhaltig genug, um mich nach der Mittagspause langfristig sattzuhalten. Ich füge daher immer frische Früchte hinzu, entweder statt der Konfitüre oder einfach als Extrabelag. Besonders lecker ist eine reife Banane, aber auch Erdbeeren oder Himbeeren passen gut. Gehackte Nüsse machen das Sandwich etwas reichhaltiger und sorgen für den Knusperfaktor. Wer Erdnussbutter nicht mag oder auf Nüsse allergisch ist, kann sich mit einer Creme aus pürierten Avocados eine gute Alternative schaffen. Mit Kakaopulver und Zucker vermischt, wird aus der Avocadopaste auch der perfekte Schokoaufstrich.

Vegane Sandwiches und Co. sind der perfekte Snack für jeden, der nicht genug Zeit hat vorzukochen und nicht in jeder Mittagspause in ein Restaurant gehen möchte. Die Möglichkeiten sind beinahe grenzenlos. Was sind eure Lieblingskreationen?

In diesem Sinne…

Vegtastische Grüße

Sabrina

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Ich heiße Sabrina und lebe in einem Häuschen bei Neu-Ulm in Bayern. Seit 2016 bin ich Mama eines kleines Bubs. Ich liebe es zu reisen - mit dem Rad, dem Auto, der Bahn. Ich schreibe über die verschiedensten Themen und versuche dabei das Thema Nachhaltigkeit immer im Fokus zu haben.
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