Interior: Den richtigen Ton treffen mit dem ColorReader by Datacolor`

 

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Im Esszimmer gab es eine Wand, die mir nach den 3 Jahren, die wir nun im Haus wohnen absolut nicht mehr gefallen hat. Sie war rostbraun – eine Idee unserer Vermieter. Die Wand wurde also so gestaltet, dass es aussah, als wäre sie verrostet. Eigentlich ganz witzig, aber leider hat es im Ergebnis den kleinen Raum sehr düster wirken lassen.

VORHER:

Die Idee der Rostwand war ja ganz nett und in der Nahaufnahme und als Fotohintergrund kommt es auch gut raus – aber eben nicht auf eine ganze Zimmerwand gesehen leider…

Bereits nach dem ersten Jahr im Haus war mir die Wand also ein Dorn im Auge. Vor allem als dann auch noch unser schöner neuer Esstisch bei uns einzog, habe ich es wirklich  nicht mehr ausgehalten. Jetzt haben wir sie endlich überstrichen. Hierfür war es mir wichtig, auch an der vierten Wand genau den gleichen Farbton zu erwischen wie an den übrigen drei Wänden im Zimmer. Dies war nicht nur mir  wichtig, sondern auch die Bedingung unserer Vermieter, dass wir den Farbton der restlichen Wände ganz genau treffen.

ColorReader by datacolor

Das ColorReader by datacolor – Messgerät ermöglicht, dass man Farbwerte haargenau trifft nach einer Wunschvorlage. Findet man zum Beispiel in einem Magazin eine Farbe, die einem super gut gefällt kann man den Farbwert mithilfe des Gerätes abscannen und über eine App den Farbwert auslesen – grob gesagt. Cool, oder?

Ich finde es ziemlich nützlich und so haben wir es im Esszimmer natürlich direkt selbst ausprobiert. Wir machen ja ständig irgendwas anders oder neu bei uns. In dem Fall hieß es: Bye bye, Rostwand! Um die dunkle Farbe jedoch erfolgreich abdecken zu können haben wir die Wand vorher natürlich noch tapeziert. Und genau hier kommt nun also der ColorReader ins Spiel. Diesen erhaltet ihr für knapp 120 Euro über Datacolor im Onlineshop.

Ohne das Gerät hätte ich persönlich es auf jeden Fall schwierig gefunden einen Wert zu bestimmen. Selbst mit Farbkarten kann man im Endergebnis dann doch ordentlich daneben liegen. Und gerade bei solch hellen Tönen gibt es doch nochmal unzählige Farbabstufungen. Oft sieht man den Unterschied dann aber erst, wenn die Wand komplett gestrichen ist.

Wie es funktioniert?

Hat an die App erstmal auf dem Smartphone installiert, wird der ColorReader mithilfe einer Bluethooth-Verbindung mit dieser gekoppelt.

Den ColorReader hält man mit der Oberseite auf die Fläche und per Drücken des „Messen“-Buttons der App spuckt das Smartphone sofort die Farbwerte heraus inklusive einer Farbvorschau.

Man kann sich die Farbwerte auch noch detaillierter anzeigen lassen übrigens.

Das Ergebnis: Unser neues Esszimmer

NACHHER:

Jetzt endlich strahlt unser Esszimmer richtig schön hell. Der Raum ist so viel freundlicher geworden und gefällt mir endlich richtig gut.


Es gibt übrigens auch einen ColorReader Pro, welcher auch ohne den Einsatz der App verwendbar ist. In dem Fall hat das Messgerät selbst dann ein Display integriert um den Farbwert auszugeben. Bei dieser Variante ist außerdem eine Transportbox enthalten. Ich würde fast sagen, dass diese größere Ausgabe des ColorReaders sich eher für den gewerblichen Einsatz zum Beispiel für Maler oder Designer eignet (und rentiert). Mit fast 300 Euro sprechen wir hier auch nicht gerade von Peanuts.

Einsatzmöglichkeiten

Es gibt sicherlich viele Einsatzmöglichkeiten für den ColorReader. Man kann beispielsweise einen Farbwert aus einem Bild oder einer Leinwand auslesen und die Wand Zuhause perfekt ans Bild anpassen. Ich bin mir ziemlich sicher, das so etwas nicht einmal der beste Malermeister anhand einer Farbkarte bestimmen könnte. Denn oft sind die Farbflächen ja gar nicht groß genug als das man daraus viel ablesen könnte mit dem bloßen Auge.

Das Gerät ist super handlich und gar nicht groß. Theoretisch könnte ich es in meine Handtasche packen und wenn ich mal wieder irgendwo in einem Restaurant oder Hotelzimmer sitze und die Wandfarbe ganz verliebt anhimmle könnte ich das Gerätchen aus der Tasche ziehen und einfach den Farbwert checken. Ziemlich witzig, oder?

Neulich habe ich da so ein megaschönes dunkles Grün an einer Wand in einem Restaurant gesehen. Hmmmm… Ich muss ganz zufällig grade da hin…

++ UPDATE ++ Ironischerweise veröffentliche ich diesen Artikel heute am Tag nachdem uns die Kündigung für unser Häuschen wegen Eigenbedarfs des Vermieters wie ein Faustschlag getroffen und uns den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Wir haben viel Geld, Arbeit und Liebe in das Häuschen gesteckt, wie man hier sieht zuletzt im Esszimmer. Nun müssen wir raus.

Sieht es man aber mal von der anderen, der positiven Seite dann bedeutet das für uns auch einfach wieder ein neues Abenteuer. Wird halt nie langweilig bei uns scheinbar und wer weiß, wofür das jetzt gut ist. Wir sind nun also auf Haussuche und der ColorReader bekommt dann sicherlich einige Einsatzgelegenheiten… Stay tuned! Es wird spannend!

Vegtastische Grüße!

Sabrina

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## KOOPERATION: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Datacolor AG Europe.

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Ich heiße Sabrina und lebe in einem Häuschen bei Neu-Ulm in Bayern. Seit 2016 bin ich Mama eines kleines Bubs. Ich liebe es zu reisen - mit dem Rad, dem Auto, der Bahn. Ich schreibe über die verschiedensten Themen und versuche dabei das Thema Nachhaltigkeit immer im Fokus zu haben.
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One thought on “Interior: Den richtigen Ton treffen mit dem ColorReader by Datacolor`

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