Effektive Mikroorganismen – welche Rolle spielen sie in der Biokosmetik?

Kosmetik spielt im Leben einer Frau eine wichtige Rolle. Allerdings haben Kosmetikprodukte einen unmittelbaren Einfluss auf die Haut, denn viele Stoffe gelangen dadurch in den Körper. Dazu zählen auch unerwünschte Hilfsstoffe, die in vielen Cremes enthalten sind. Eine natürliche Alternative ist die Biokosmetik. Bei der Herstellung dieser Produkte müssen wesentlich mehr Auflagen beachtet werden als bei herkömmlichen.

Die Regenerationsfähigkeit der Haut unterstützen


Zahlreiche Frauen setzen morgens sowie abends auf eine mehrstufige Reinigungs- und Pflegeroutine. Zum Entfernen des Make-Ups wird oftmals Gesichtswasser verwendet. Gesichtscremes sollen die Haut im Anschluss pflegen, vor Schäden schützen und den Alterungsprozess aufhalten. In den meisten Produkten sind jedoch auch chemische Inhaltsstoffe enthalten, die einer empfindlichen Haut schaden und Allergien auslösen können. Diese Risiken können durch die Verwendung von Biokosmetik minimiert werden. Bei Biokosmetik dürfen nur Rohstoffe verwendet werden, die keine gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe enthalten. Zur Herstellung dürfen enzymatische und physikalische mikrobiologische Methoden eingesetzt werden. Auf synthetische Inhaltsstoffe wie Polyethylenglycol(PEG), Parabene, Paraffine, Silikone und Erdölprodukte wird bei Produkten mit biologischem Ursprung verzichtet. Darüber hinaus sind keine synthetischen Duftstoffe in Biokosmetika enthalten. Für Allergiker, die auf Inhaltsstoffe herkömmlicher Kosmetikprodukte mit Hautreizungen reagieren, stellt die Biokosmetik eine echte Alternative dar. Das in der Europäischen Union geltende Verbot für Tierversuche wird bei der biologischen Kosmetik wesentlich strenger ausgelegt. Dazu gehört, dass in den Produkten keine Rohstoffe von toten Tieren verwendet werden dürfen.

Oft greift die Biokosmetik auf die Wirkung Effektiver Mikroorganismen (EM) zurück. Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Lebewesen, die in natürlicher Form in rund 70 Prozent der Materien vorkommen. Die flüssige Mischkultur, die zur Herstellung von Biokosmetik verwendet wird, setzt sich aus Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthesebakterien zusammen. EM-Bakterien bilden die Grundlage für die vom österreichischen Unternehmen Multikraft entwickelte Biokosmetik-Linie. Die in den effektiven Mikroorganismen enthaltenen Antioxidantien können freie Radikale neutralisieren und dadurch die Regeneration der Haut unterstützen.

Hautschäden auf natürliche Weise reparieren


Durch die Antioxidation wird die Verbindung von Stoffen mit Sauerstoff verhindert oder rückgängig gemacht, sodass Hautschäden repariert werden können. Dieser natürliche Prozess kann mithilfe effektiver Mikroorganismen verstärkt werden. Bei Biokosmetik, die effektive Mikroorganismen enthält, ist deshalb davon auszugehen, dass die natürlichen Regenerationskräfte der Haut unterstützt werden. Um diesen Effekt zu erzielen, müssen die Produkte allerdings regelmäßig angewendet werden. Wie oft eine Bio-Hautcreme aufgetragen werden sollte, ist der Packungsbeilage zu entnehmen. Damit die Inhaltsstoffe ihre volle Wirkung entfalten, sollte bei der Hautpflege aber auch nicht übertrieben werden. Zu häufiges Auftragen von Cremes kann der Haut schaden. Vor allem bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, Kosmetikprodukte zunächst zu testen, indem eine geringe Menge Creme an einer bestimmten Stelle aufgetragen wird. Wenn sich innerhalb einiger Stunden keine Hautrötungen oder -reizungen bilden, ist die Creme für die Haut geeignet.

Vegtastische Grüße!

Sabrina

Vegtastisch

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