Bärlauch: Endlich wieder Saison! Wir feiern mit neuem Rezepte E-Book!!

Der Bärlauch gehört zu den bekanntesten heimischen Wildkräutern und wird neben der Verwendung als Gewürz in Saucen, Suppen, Salaten und Pestos auch gern als Heilkraut eingesetzt. Seine Wirkung sollte nicht unterschätzt werden.

Verwendung in der Küche

Vor allem die Frühjahrsküche profitiert vom Bärlauch. Gerichte erhalten durch das mild knoblauchartige Aroma eine interessante Note, die jedoch nicht so intensiv wie die von Zwiebeln und Knoblauch ist. Und im Gegensatz zu anderen Zwiebelgewächsen bekommt man keinen unangenehmen Mundgeruch, ein großer Vorteil! Bärlauch harmoniert perfekt in Suppen, Salaten, Kartoffel- und Nudelgerichten sowie in hellen Soßen.

Mein Tipp: Eine leckere Bärlauchsuppe, die im Frühjahr eine willkommene Abwechslung in die Küche bringt. Mit wenigen Zutaten wie Schalotten, einem Sahne-Ersatz, Gemüsebrühe sowie Salz und Pfeffer, lässt sich schnell und einfach eine Suppe kochen. Einfach köstlich!

Nicht zu unterschätzen: Die heilende Wirkung des Bärlauchs

In der Naturheilkunde können dem Bärlauch zahlreiche positive Inhalts- und Wirkstoffe nachgewiesen werden. Die Zwiebel als auch die Blätter des Bärlauchs helfen bei richtiger Anwendung bei Verdauungsstörungen, Erkältungen, Bronchitis und Bluthochdruck und wirken senkend auf den Cholesterinspiegel. Dabei wird die Bärlauchzwiebel in Form von Zwiebelpresssaft oder roh bei Bluthochdruck und Arterienverkalkung verwendet. Die Blätter hingegen kommen bei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, Blähungen, Bluthochdruck und auch bei Hautunreinheiten oder Hauterkrankungen zum Einsatz.

Bärlauch frisch vom Markt oder aus dem eigenen Garten

Bärlauch kann im Frühjahr natürlich frisch auf dem Markt oder in einem Geschäft gekauft werden. Hierbei bitte darauf achten, dass die Blätter saftig grün und fest sind. Zudem sollten in einem Bund keine bis nur wenige Blüten vorhanden sein, da mit dem Einsetzen der Blüten das Aroma nachlässt.

Falls Ihr Bärlauch selbst aussäen möchtet, nachfolgend eine Anleitung:
Der Bärlauch lässt sich entweder über die Zwiebeln oder über Samen kultivieren. Die Anzucht der Samen wird am besten zum Herbstanfang durchgeführt, denn Bärlauch zählt zu den Kaltkeimern. Bedeutet: Bärlauch muss für kurze Zeit einem Frost ausgesetzt sein, damit die Samen zu keimen beginnen. Steckt die Samen ungefähr 2 bis 3 cm in den Boden und lasst zwischen den Samen einen Abstand von 20 bis 25 cm. Ihr benötigt auf jeden Fall viel Geduld, denn es kommt häufig vor, dass die Samen länger als ein Jahr zum Keimen brauchen.
Schneller und effizienter ist die Kultivierung mit Zwiebeln. Diese setzt Ihr in einem Abstand von etwa 25 cm zueinander in den Boden und achtet darauf, dass die Spitze nach oben zeigt. Hinsichtlich der Pflanzzeit ist zu beachten, dass die Zwiebeln nicht gesteckt werden dürfen, wenn noch Frost droht.

Mein Tipp zum Schluss

Leider hat dieses tolle Kraut nur eine kurze Saison von Mitte März bis Mitte Mai. Wer das ganze Jahr über nicht auf Bärlauch verzichten möchte, kann die Blätter problemlos einfrieren. Dazu einfach das Kraut waschen, trocken tupfen, zerkleinern und in einen Gefrierbeutel packen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen.


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