TrulyGreat Babycare: vegan, bio, nachhaltig – Jetzt Crowdfunding-Kampagne unterstützen!

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Bereits seit 21. März läuft die Crowdfunding-Kampagne von TrulyGreat bei Startnext. TrulyGreat Babycare, das ist Pflege für die Kleinsten und zwar vegan, bio und nachhaltig. Das kleine sympathische Unternehmen liegt damit also genau auf meiner Wellenlänge. Grund genug, dass ich für Euch ein Interview mit den Gründern geführt habe um Euch die Produkte und die Köpfe hinter TrulyGreat vorzustellen. Anders als man das von anderen Babypflegeprodukten vielleicht kennt stehen hier nicht Mamas hinter dem Produkt sondern ein Papa und zwei seiner guten Freunde.

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Sascha (S) & Reinhard (R), die Gründer von TrulyGreat. Foto: TrulyGreat

Interview mit TrulyGreat

Wie kam es zur Gründung der Truly Great Company und wie seid Ihr auf den Namen gekommen?

S: Die Gründung der Truly Great Company kam wie so viele Gründungen aus der Not heraus. Als mir meine Freundin erzählte, dass wir bald Eltern werden würden war die Freude natürlich riesig. Nach der ersten Euphorie macht man sich dann ganz viele Gedanken wie „Oh mein Gott, ich habe ja keine Ahnung.“, „Was muss ich alles wissen?“, „Werden wir das schaffen?“ und so weiter und so fort – man macht sich halt Gedanken und natürlich auch Sorgen. Reinhard hatte, als ich ihm von meinem Vaterglück und auch den Sorgen erzählt habe einen guten Satz auf Lager „Wenn andere das schaffen, dann schafft ihr das locker!“  Dieser Spruch hat mich schon etwas beruhigt muss ich zugeben.

R: Alleine, wenn man Sascha sieht, wie er mit seiner kleinen Tochter umgeht, merkt man, dass es die ganz große Liebe und er sicher der beste Papa der Welt ist. An dem Tag an dem er mir von seinem Glück erzählt hat, haben wir viele Themen besprochen, ja fast schon analysiert *haha* Sachen, wie Ernährung und Erziehung, Kleidung, Krankheiten und so weiter. Aber eben auch das Thema Körperpflege bei Kleinkindern. Da alle meine Freunde ja bereits Eltern von mindestens 2 Kindern sind, hatte ich mich schon früher damit beschäftigt, denn ich wollte ihnen etwas gutes schenken, etwas das man mit ruhigem Gewissen benutzen kann. Das war damals schon nicht einfach und hat mich viel Mühe gekostet. Und als Sascha mir vom selben Problem erzählte war klar was wir machen müssen. Ich betone hier das Wort „müssen“. Es war fast so als hätten wir unsere Mission bekommen und daraus wollten wir ein Lebenswerk machen! So kamen wir zu der Idee.

S: Da wir beide einen sehr wirtschaftlichen Background haben, sind wir dem Thema mal auf den Grund gegangen und haben festgestellt, dass wir hier einen Bedarf sehen. Wir wollten uns ja nicht blauäugig in etwas hineinstürzen, was schlussendlich nur wir zwei toll finden. Es gibt aber scheinbar viele wie uns, die einfach Wert auf hohe Qualität legen und dabei die Nachhaltigkeit nicht außen vor lassen wollen. „Bio, Vegan & Nachhaltig“ das wollten wir uns auf unsere Fahnen schreiben. Nur brauchten wir jemanden der sich mit dem Thema Rezepturen und Inhaltsstoffen bestens auskennt und der den selben Enthusiasmus hat wie wir.

R: Da viel mir sofort Katrin ein. Eine Jugendfreundin von mir. Sie lebt mittlerweile in Frankfurt und beschäftigt sich schon lange mit der Herstellung von Individualrezepturen. Also habe ich sie mal angerufen und vorsichtig gefragt ob hier ein Interesse ihrerseits besteht. Ihre Antwort darauf war umwerfend. Sie war voll begeistert und motiviert und sagte sofort zu. So hatten wir also das Team beisammen und sind sehr glücklich damit, dass wir ohne Absprache alle dieselben Werte teilen und dieselben Vorstellungen von guten Produkten haben.

Teammitglied Katrin, Foto: TrulyGreat

S: So war das Projekt nun geboren. Aber uns ist auch bewusst, dass ein gutes Produkt alleine leider nicht reicht. Wir brauchten einen guten Namen, der gleichzeitig etwas über unsere Wertvorstellungen und unsere Produkte aussagt. Reinhard und ich haben ja bereits viel Erfahrung in großen Konzernen gewonnen und durch unsere Arbeit viele andere Unternehmen gesehen. Eins blieb uns da besonders im Gedächtnis. Es war ein Unternehmen in dem die Mitarbeiter übermäßig glücklich erschienen. Jeder brannte förmlich für diese Firma und war bestrebt, das bestmögliche dafür zu tun. Der Umgang und die ganze Kultur waren einzigartig und geprägt von Freundschaft, Anerkennung und Hilfsbereitschaft. So was wollen wir auch!

R: Da haben wir uns überlegt, was macht eigentlich eine gute Unternehmenskultur aus? Wie sieht der ideale Arbeitsplatz aus? Und und und… Also was macht ein wirklich gutes Unternehmen aus? „Ein wirklich gutes Unternehmen“! „A Truly Great Company“! Und da war der Name! Natürlich mussten wir schnell prüfen ob der Name noch frei ist. Und siehe da: er war noch frei! So wurden wir dann zur TRULY GREAT COMPANY und sind bis heute happy mit der Namenswahl.

Welche Tipps habt Ihr für Gründer bzw. andere Crowdfunding-Projekte?

S: Der wohl beste Tipp ist „MACHEN“! Viele Projekte scheinen unmöglich und der Markt überfüllt. Aber man kann es immer besser machen. Wichtig ist nur, besser zu sein als die anderen und ein Produkt zu haben, hinter welchem man zu 100% steht. Ein gutes Beispiel dafür sehe ich in der Hotelkette „Motel One“. Die sind in einen extrem hart umkämpften Markt eingetreten, doch ihr Konzept war so gut, dass es sich durchgesetzt und andere Hotels noch inspiriert hat. Echt eine tolle Erfolgsstory.

R: Wichtig ist auch sich nicht entmutigen zu lassen. Wenn du selbst nicht an dich glaubst, warum sollten das andere dann tun? Von vielen Seiten wurde mir geraten dies doch nicht zu machen und mir einen normalen Job zu suchen. Aber ich glaube fest an den Erfolg der Truly Great Company und bin bereit viele Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen. Wir haben uns nämlich für die Finanzierungsart „Bootstrapping“ entschieden. D.h. wir kommen komplett ohne externe Geldmittel aus, haben dafür aber ein sehr sehr sehr knappes Budget. Der Vorteil daran ist, dass wir das Projekt so umsetzen können wie wir wollen und wir uns auch beweisen können, alles aus eigener Kraft geschafft zu haben.

S: Zum Thema Crowdfunding kann ich nur den Tipp geben, dass sich Gründer die richtige Plattform aussuchen sollten. Dabei ist die Größte nicht immer die beste für ein Projekt. Wir haben uns für startnext.de entschieden, da die Plattform zu uns und unserem Unternehmen passt und wir zu ihnen.

R: Seht euch auch andere, ähnliche Projekte an. Projekte die gut gelaufen sind und Projekte nicht soll toll performed haben. Aus Fehlern lernt man am meisten und man sollte keinen Fehler zweimal begehen. Ob wir auf dem richtigen Weg sind wird sich erst rausstellen, wir hoffen allerdings auf eine starke Community und vor allem auf viel Unterstützung von Eltern die als erstes unsere Produkte in den Händen halten wollen.

S: Wir haben uns auch tolle Dankeschön-Geschenke einfallen lassen, die jeder Unterstützer langfristig benutzen kann und einen Mehrwert bietet. So wird es z.B. eine Babyparty als Dankeschön geben und natürlich unsere Produkte.

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Was werden die nächsten Schritte sein, wenn die Crowdfunding-Kampagne durch ist?

R: Wenn die Kampagne erfolgreich abgeschlossen wird, wollen wir direkt in die Produktion gehen. Dafür benötigen wir ja das Geld aus der Aktion. Wir haben alles vorbereitet, so dass wir wenige Tage nach Ende der Kampagnenlaufzeit die Serienproduktion starten können. Wir wollen dann sobald als möglich auf dem Markt gehen, d.h. innerhalb der nächsten 2 Monate. Unsere Unterstützer bekommen dann als erstes die Produkte zugesandt.

S: Nachdem Crowdfunding geht die Arbeit erst richtig los! Und wir hoffen wirklich, dass wir richtig loslegen können. Wir haben versucht schon soviel wie möglich im Vorfeld abzuklären, damit wir nachher keine langen Wartezeiten haben. Wir wollen nämlich nicht, dass unsere Unterstützer ein Jahr auf ihr Dankeschön warten müssen.

R: Unser langfristiges Ziel ist uns am Markt zu etablieren und so viele glückliche Kunden wie möglich zu erreichen. Sascha ist und wird jedoch immer der erste und kritischste Kunde bleiben *haha*.

S: Jedes Produkt wird von mir ausgiebig getestet!

So sollen sie aussehen, die neuen Produkte von TrulyGreat. Foto: TrulyGreat

Nach welchen Kriterien wählt Ihr Inhaltsstoffe für Eure Produkte aus?

S: Die Inhaltsstoffe sind natürlich das wichtigste. Das ist es nämlich, womit die zarte Babyhaut direkt in Berührung kommt. Ganz klar ist, dass die Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau stammen müssen um nur beste Qualität sicherstellen zu können. Außerdem setzen wir rein pflanzliche Stoffe ein – back to the roots so zu sagen.

R: Wir setzen hauptsächlich auf hochwertige Öle, welche viele Vitamine enthalten und die Haut optimal schützen, aber ihr nicht die Luft zum atmen nehmen. Darüber hinaus machen wir uns aber auch Gedanken zu Allergien. So verzichten wir komplett auf Nuss-Öle, die im Grunde ja nicht schlecht sind, aber in ganz seltenen Fällen doch allergische Reaktionen hervorrufen können. Solche Unsicherheiten wollen wir von vorneherein ausschließen.

S: Wir orientieren uns immer am neuesten Wissensstand und prüfen jeden einzelnen Inhaltsstoff genau. Vielleicht sind wir in dieser Hinsicht ja Kontrollfreaks, aber ich bin mir sicher, dass Vorsicht besser ist als Nachsicht.

R: Bei unseren ersten 3 Produkten setzen wir vor allem auf die Heilkraft von drei sehr hochwertigen Ölen. Diese wären Traubenkernöl, Hanföl und Granatapfelöl. Alle diese Öle beinhalten wichtige Vitamine, wirken entzündungshemmend und verfügen über heilende Kräfte. Z.B. hilft jedes dieser Öle gegen Neurodermitis, das bei Babies ja stark verbreitet ist.

S: Was wir wollen ist ein Sorglos-Paket. Die Haut muss geschützt, geheilt und gepflegt werden. Das sind die Ansprüche dir wir an unsere Produkte stellen und ich auch für meine Tochter will. So ist es ganz klar, dass wir komplett auf Parabene, Mineralöle, Silicone und Aluminium verzichten. Meine Tochter soll nur das Beste bekommen und ich möchte mir nicht vorwerfen müssen, dies nicht getan zu haben.

R: Wir sind sehr froh, dass wir Katrin haben, die ein ausgezeichnetes Fachwissen in diesem Bereich hat. Schön finde ich vor allem, dass sie selbst sehr hohe Ansprüche an ein Produkt stellt. Wie schon vorhin gesagt ist uns auch die Umwelt sehr wichtig. Darin müssen unsere Nachkommen schließlich leben. Deshalb kommt für uns Mikroplastik nicht in Frage. Dieser fast nicht sichtbare Schadstoff landet massenweiße in den Ozeanen und zerstört in einem wahnsinnigen Ausmaß unseren Planeten. Wir sind froh, dass bereits einige Staaten dagegen vorgehen und Verbote einführen.

S: Die Gesundheit unserer Kleinsten liegt uns besonders am Herzen. Sie sind die Zukunft und die Erde ihr Spielplatz.

Wo wird man die Produkte künftig beziehen können?

S: Mit Sicherheit sagen können wir, dass es die Produkte in unserem Online-Shop geben wird. Wir sind auch schon in Gesprächen mit diversen Einzelhändlern (online wie offline), Apotheken und Kleinstgeschäften um die Truly Great Products einem großen Kreis zugänglich machen zu können.

R: Bei unsere Crowdfunding-Kampagne haben alle die Möglichkeit die begrenzten Early-Bird-Pakete zu erhalten. Unsere ersten Unterstützer können sich dabei die ersten Produkte zum absoluten Sonderpreis sichern.

Ist später eine Erweiterung des Sortiments geplant?

R: Wir wollen so schnell wie möglich unser Sortiment ausbauen. Als nächstes auf der Agenda stehen z.B. Feuchttücher, Sonnencreme, Handseife und vieles mehr. Neue Produkte zu entwickeln dauert natürlich seine Zeit. Es kommt manchmal vor, dass man auch beim ersten Versuch ein gutes und annehmbares Ergebnis erzielt, aber das ist uns nicht gut genug. Daher optimieren wir unsere Produkte solange bis wir vollends zufrieden sind und guten Gewissens diese anbieten können.

S: Ein langfristiges Ziel ist es, eine gesamte Palette an Kinderprodukten anzubieten, also ein One-Stop-Shop für Eltern so zu sagen. Wir wollen erreichen, dass das stundenlange studieren der Verkaufsregale ein Ende hat und Eltern sorgenfrei zu unseren Produkten greifen können. Wohl wissend, nichts falsch damit machen zu können. Wir wollen der sichere Hafen sein!

Sascha, wie hat dich das Papa-Sein verändert?

S: Das Elternsein hat mein Leben komplett verändert. Dinge die vorher wichtig waren treten in den Hintergrund. Meine Tochter ist mein absoluter Lebensmittelpunkt. Die Gedanken drehen sich nur um sie. Wenn man seinem Kind in die Augen sieht, sieht man die Zukunft. Und ich will ihr den bestmöglichen Start ins Leben bieten und bin dafür bereit auf viele Dinge zu verzichten die vorher wichtig erschienen sind. Es ist unglaublich zu sehen wie sehr sich der Fokus im Leben verlagert – das war für mich eine der größten Veränderungen überhaupt. Alles was man macht, macht man für die Kleine. Diese bedingungslose Liebe die man empfindet ist schönste das es gibt auf der Welt.

Aber natürlich ist nicht alles nur Sonnenschein. Elternsein bringt auch viele Sorgen und Aufgaben mit sich. Besonders beim ersten Kind fühlt man sich manchmal heillos überfordert und hegt Selbstzweifel ob man es schon richtig macht, so wie man es macht.  Aber auch wenn man mal wieder eine Nacht nicht wirklich schlafen konnte entschädigt jedes noch so kleine Lächeln jede Mühe und Sorgenfalte.

Vater sein, ist für mich das Größte. Und ich wünsche jedem, dass er diese Erfahrung in seinem Leben macht.

Mir fällt noch ein Zitat ein: „Der Geburtstermin deines Kindes ist das einzige Blinddate, bei dem du sicher sein kannst, die Liebe deines Lebens zu treffen.“

Dieser Satz stimmt zu 100%!!

Was soll auf Eurem eigenen Blog künftig passieren? Was darf man dort erwarten?

R: Unser Blog wird sich in Zukunft mit drei wesentlichen Themen beschäftigen. Sascha wird in regelmäßigen Abständen über sein Vatersein berichten und Sorgen, Ängste und Freuden teilen. Katrin wird immer wieder Tipps zu Inhaltsstoffen und Anwendungen geben und ich werde für Updates rund um die Truly Great Company sorgen. Des Weiteren sind wir gerade mit einer guten Freundin im Gespräch, die „noch“ keine Bloggerin ist, aber sich bereit erklärt hat, auch mal über die Schattenseiten des Mamaseins zu berichten. Also Tabus anspricht, die oft nur hinter verschlossenen Türen oder mit vorgehaltener Hand gesagt werden.

Wichtig ist uns jedenfalls dass wir „wir“ bleiben! Ehrlich und authentisch!


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Ich danke Sascha und Reinhard vielmals für dieses nette und offene Interview. Ich habe selbst das Crowdfunding-Projekt bereits mit einer Spende unterstützt und hoffe, dass es mir noch viele gleich tun werden – natürlich nicht nur Eltern. Die Kampagne läuft noch bis Ende Mai und freut sich über jeden Unterstützer!

Weiterführende Informationen:

Website TrulyGreat

TrulyGreat bei Instagram

TrulyGreat bei Facebook

TrulyGreat Crowdfunding-Kampagne bei Startnext

Vegtastische Grüße!

Sabrina

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## KOOPERATION: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Truly Great Nature GmbH.

Vegtastisch

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Ich heiße Sabrina und lebe in einem Häuschen bei Neu-Ulm in Bayern. Seit 2016 bin ich Mama eines kleines Bubs. Ich liebe es zu reisen - mit dem Rad, dem Auto, der Bahn. Ich schreibe über die verschiedensten Themen und versuche dabei das Thema Nachhaltigkeit immer im Fokus zu haben.
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