Offener Brief an Kooperationspartner, Sponsoren und Blogger-Kollegen

Liebe Kooperationspartner, liebe Kunden, liebe Sponsoren, liebe Blogger-Kollegen,

wir Blogger leben von unserer Reichweite. Unsere Währung sind Klicks, Follower-Zahlen und Likes. Und dabei kämpfen wir gefühlt täglich um jeden einzelnen.

Ich sitze hier gerade im Wohnmobil auf der Rückfahrt einer Bloggerreise mit Paul Camper (Reisebericht folgt) und mache mir so meine Gedanken.

Auf der Bloggerreise waren noch 3 andere Blogger und es waren eine ganze Reihe Kooperationspartner beziehungsweise Sponsoren in Form von Touristikern beteiligt. Grob überschlagen müsste ich aus diesem Event mit mindestens 6 – 10 mehr Followern bei Instagram nach Hause fahren. Dem ist aber nicht so. Natürlich gab es in den letzten Tagen neue Follower bei Instagram – aber eben nicht diese 10, zumindest nicht alle. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die beteiligten Partner überhaupt mal geschaut haben welche Blogger da denn wohl zu Besuch sind. Aber wir sollen natürlich brav verlinken etc.

Wenn ich beispielsweise eine Kooperation eingehe, oder mit einem Sponsoren in Kontakt bin ist es für mich völlig selbstverständlich, dass ich dessen Profile besuche und ihnen folge bzw. Likes verteile. Diese Handlung mache ich eigentlich immer sofort. Sobald ich die Website meines Gegenüber besuche schaue ich nach, ob Facebook und Instagram verlinkt sind. Anklicken, Folgen, ein paar Likes auf schöne Bilder, fertig. Tut nicht weh, dauert nicht lange. Freut denjenigen aber.

Sollte es daher nicht völlig selbstverständlich sein, dass man sich gegenseitig folgt und auch ab und an mal ein Like verteilt? Schließlich profitiert man hiervon ja auf beiden Seiten.

Es geht meiner Meinung nach auf jeden Fall auch um eine Wertschätzung des Gegenüber. Ich würde mit einer Firma nicht zusammenarbeiten, wenn ich die Produkte oder das Unternehmen nicht gut finden würde. Also drücke ich dies durch ein Like der Facebook-Page und des Instagram-Profils aus.

Immer wieder jedoch muss ich feststellen, dass es von meinem Partner kein Like im Gegenzug gibt. Das ist schade und für mich auch nicht nachvollziehbar. Findet ihr meine Arbeit nicht gut? Gefällt Euch mein Blog nicht? Doch?! Na, dann ist es doch wohl nicht zu viel verlangt, wenn ihr dies auch durch ein paar kleine Klicks in meinen Social Media Profilen zum Ausdruck bringt. Ich mache schließlich einen guten Job für Euch. Wieso folgt ihr mir dann nicht einfach auch über diese eine Kooperation hinaus?

Wenn man bedenkt, dass ich wöchentlich mit mindestens 30 neuen Partnern, Bloggern, Sponsoren, … Kontakt habe müsste ja auch eine dementsprechende Anzahl von neuen Followern dabei angehäuft werden. Fehlanzeige. Das einzige was länger wird ist die Liste der Profile, denen ich folge.

Was Blogger-Kollegen angeht ist es das gleiche. Sobald ich andere Blogger zum Beispiel auf einer Bloggerreise kennenlerne suche ich ihre Kanäle und abonniere diese. Ich finde, das gehört zum guten Ton.

Ist es nicht schön im Nachgang auf einen Kontakt oder eine Zusammenarbeit noch in Kontakt zu bleiben? Oder zumindest auch zu sehen, wo sich die anderen gerade so rumtreiben?

Es gibt bisher gerade mal eine einzige Bloggerin, der ich an dieser Stelle ein riesengroßes DANKE aussprechen muss. Es handelt sich um Julia von DesBelleschoses aus Köln. Sie ist Reise- und Lifestylebloggerin und hat nicht gerade wenig Erfolg. Ganz im Gegenteil. Kennengelernt haben wir uns im letzten Jahr auf einer Bloggerreise bei SONNENTOR in Österreich.

Damals hatten wir die Zimmer nebeneinander in der Unterkunft und haben ein paar schöne Tage zusammen mit anderen Bloggern erlebt.

Nach 4 Jahren bloggen und wahnsinnig vielen Bloggern, die ich kennengelernt habe in dieser Zeit ist die liebe Julia als wirklich die einzige, von der ich bei Instagram wirklich regelmäßig Likes erhalte.

Neben Julia gibt es natürlich noch eine Handvoll Blogger, die regelmäßig liken wenn ich etwas poste. Also danke Anna, Janna, Matthias, Jochen, Kathy, …
Aber Julia ist da wirklich die Konstante. 😉

Kurioserweise gibt es den Support nicht mal unter unserer regionalen Blogger-Gruppe. Dort sind bestimmt 40 Blogs beteiligt aber es folgt sich nur eine geringe Zahl gegenseitig in den unterschiedlichen Kanälen. Als ich neu in die Gruppe kam habe ich jeden einzelnen Blog bei Instagram gesucht und auf ‚Folgen‘ geklickt. Das gehört doch irgendwie dazu. #supportyourlocalblogger

Wenn ich auf eine Bloggerreise oder ein Bloggerevent gehe erkundige ich mich immer vorher darüber, welche Blogger noch teilnehmen werden. Ich schaue mir ihre Profile und Blogs an und klicke mich ein bisschen durch ihre Welt. Ich folge, verteile Likes und kommentiere manchmal sogar, dass ich mich auf das folgende Kennenlernen freue. Auf dem Weg zur Veranstaltung und vor Ort ist es für mich auch ganz selbstverständlich die anderen Teilnehmer in meinen Beiträgen zu verlinken.

Auch im Anschluss an Veranstaltungen mit anderen Bloggern ist es für mich ganz normal nach deren Berichterstattung zum Event zu suchen und die jeweiligen Artikel in meinem Artikel zu verlinken. Ehrensache, SEO-Zwecke und irgendwie auch Mehrwert für den Leser.

Ich verlinke oft sogar andere Blogs im Zusammenhang von Marketing-Kampagnen an denen ich beteiligt bin. Ich verlinke also deren Artikel bzw. deren Beitrag zur Kampagne. Ein Beispiel hierfür findet man im Artikel über mein neues Friesland Porzellan.

Natürlich gibt es auch ein paar Blogger, mit denen ich in Kontakt stehe und ja, es gibt sogar sowas wie Freundschaften. Hin und wieder sieht man sich sogar noch.

Kürzlich habe ich Natascha besucht und vor einer Weile war ich in Regensburg bei Daniel. Beide habe ich auf einer Bloggerreise in Spanien kennengelernt.

Bei anderen Bloggern vermisse ich diese Art des Supports und des Netzwerkens komplett.

Woher kommt denn bitte diese Faulheit? Ja, ich nenne es bewusst Faulheit. Es ist schließlich wirklich kein Aufwand solche Likes zu verteilen. Und wir profitieren doch alle davon finde ich.

Stattdessen werden zwar Profile angeschaut und es wird ein bisschen ‚gestalked‘. Es wird geschaut, was für Reisen bereits gemacht wurden und es wird gesucht, welche Kooperationspartner verlinkt sind – um vielleicht selbst im Nachgang einen neuen Blogger-freundlichen Kooperationspartner anzusprechen. Tja, für sowas ist man nicht zu faul und für sowas hat man auch Zeit. Aber wieso gibt es denn bei diesem Quercheck der Profile nicht einfach gleich ein paar Herzchen, die verteilt werden? Ich erinnere nochmal kurz daran: Das ist unser aller Währung in diesem Job!

Oft werden in Blogger-Facebook-Gruppen ständig sogenannte ‚Like4Like‘-Runden ausgerufen. Regelmäßig postet dabei ein Blogger sein Profil in die Gruppe und bittet um Likes im Tausch für Gegenlikes. Ich habe mich ab und an schon mal an solchen Runden beteiligt und muss ganz ehrlich zugeben, dass es viel Zeit kostet. Im Anschluss hat man ein paar Likes mehr. Man hat aber auch das Gefühl, als würden all diese Verfolger bereits in den nächsten Stunden oder Tagen wieder verloren gehen. Es sieht schließlich nicht so schick und besonders exklusiv aus, wenn man wahnsinnig vielen anderen Profilen folgt. Na, ertappt? Aber macht ja nix, bei der Summe der Likes über so eine L4L-Runde findet man eh nicht raus, wer die schwarzen Schafe sind, die direkt wieder entfolgen sobald sie ihr wichtiges Gegenlike erhalten haben.

Einen kleinen Anteil an diesem Problem mmuss man vielleicht fairerweise aber auch an Instagram direkt abgeben. Der Stream der Plattform ist nun mal eben so aufgebaut, dass in einer (hahnebüchenen unverständlichen geheimen) Reihenfolge die Beiträge von Profilen aufgeführt werden, denen man folgt. Da kommt schon mal einiges an Fotos zusammen täglich, stündlich, minütlich. Und es dauert wahnsinnig lange sich durch die ganze Liste durchzuscrollen.

Mein Verbesserungsvorschlag oder auch Wunsch an dieser Stelle wäre eine Filtermöglichkeit bei Instagram. Ähnlich der Facebook-Listen (gibt es die eigentilch noch?!) könnte man hier die Profile denen man folgt in Kategorien zusammenfassen.

Ich würde beispielsweise Reiseblogger und Reisedestinationen in Gruppen packen. Ich würde Blogger, die ich persönlich kenne und an denen ich wirklich interessiert bin in eine gemeinsame Liste packen. Ich würde Hersteller veganer und nachhaltiger Produkte zusammen nehmen und so weiter. Und je nach Thema, welches mich dann gerade interessiert oder für das ich gerade recherchiere könnte ich die dementsprechende Liste aufrufen und mich inspirieren lassen.

Ganz ehrlich, jeder der das hier liest und nichts mit bloggen am Hut hat wird gerade vermutlich kopfschüttelnd vor diesem Artikel sitzen. Ja, das Blogger-Business ist ein seltsames Geschäft. Statt Support und Anerkennung der Leistung des Gegenüber gibt es Neid auf abgestaubte Kooperationen und den ständigen Hintergedanken, dass man einen Job genauso gut wenn nicht sogar noch besser hätte selbst machen können.

Ich rufe daher hiermit zu ein bisschen mehr Engagement in dieser Richtung auf. Folgt, liked, kommentiert. Dies ist schließlich ein Teil dieses ganzen Business in dem wir uns hier alle bewegen.

Ja, das geht auch an Euch, die ihr da sitzt im Büro Eures Start Ups, welches angeblich zu wenig Kohle hat um einen Blogger angemessen oder überhaupt zu entlohnen. Stattdessen gibt es Produktproben für die ihr ausführliche Blogartikel mit tollen Fotos erwartet. Und dann im Umkehrschluss ist nicht mal ein Like der Profile eines Bloggers drin…

Wenn du dich nun also angesprochen fühlst und mir bei Facebook und Instagram noch nicht folgst, dann hol dies doch bitte gerne nach:

VEGtastisch bei Facebook

VEGtastisch bei Instagram

Und wer Lust hat darf natürlich auch meinen Newsletter abonnieren. Dies sei allerdings nur der Vollständigkeit halber hier mit erwähnt.

Ich danke Euch.

P.S. Wenn es dir als Blogger übrigens genauso geht darfst du diesen Beitrag natürlich sehr gerne teilen. 😉 Aber hey, ich will ein Like dafür. :-*

Vegtastische Grüße!

Sabrina

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Vegtastisch

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Ich heiße Sabrina und lebe in einem Häuschen bei Neu-Ulm in Bayern. Seit 2016 bin ich Mama eines kleines Bubs. Ich liebe es zu reisen - mit dem Rad, dem Auto, der Bahn. Ich schreibe über die verschiedensten Themen und versuche dabei das Thema Nachhaltigkeit immer im Fokus zu haben.
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24 thoughts on “Offener Brief an Kooperationspartner, Sponsoren und Blogger-Kollegen

  1. Zypresse

    Leider hast Du sooo Recht.
    Und mit geht es nicht nur um das gegenseitige followen, liken – das beginnt schon beim Koop Partner: warum nutzt der nicht seine Kanäle, um meinen Artikel ebenfalls zu verbreiten? Ich verstehe das nie, und es gibt wirklich viele, die nie auf gesponserte Posts hinweisen. Dabei wäre das doch so einfach.
    Bei Bloggerevents weise ich in meinen Artikeln immer auf die anderen Berichte hin, die ich so finde – ebenso wie Du finde ich, das gehört zum kollegialen Miteinander (und bringt meinen Lesern einen Mehrwert: jeder erlebt das doch anders, schreibt mit unterschiedlichen Schwerpunkten) – meine Beiträge finde ich nur selten verlinkt wieder.

    Reply
    1. Vegtastisch Post author

      Danke dir! Genau das meine ich. Bei Events und Kampagnen ist es doch total spannend zu sehen, wie andere Blogger das Thema umgesetzt haben. Und da verlinke ich gerne die Artikel.

      Reply
  2. Ela

    Liebe Sabrina, wie schade, dass wir uns damals bei Mas Salagros nicht kennengelernt haben. Ich wäre mit dabei gewesen, dann wurde der Termin aber kurzfristig verschoben auf den Herbst statt Juni und ist dadurch bei mir geplatzt. Ich glaube wir hätten uns gut verstanden 🙂
    Ich mache nur wenig Bloggerreisen, gehe nicht zu Stammtischen etc., aber wenn ich Blogger kennenlerne, schaue ich mir gern ihr Profil an und lasse ein Like da. Ich finde genau wie du, dass das eine sinvolle und wertschätzende Vernetzung ist. Und vielen Bloggern, die ich kennengelernt habe, folge ich bis heute (und mit folgen meine ich wirklich, mir ihren Blog und Social Media anzugucken und Kommentare oder Likes da zu lassen).
    Ich finde auch, dass Firmen sich mehr bemühen könnten, Feedback zu geben. Ich verlinke, tagge und gebe internes Feedback. Dass ein Hotel, ein Reiseveranstalter oder eine Firma im Gegenzug meine Fotos liked ist aber selten, sogar wenn es sich bei meinen Beiträgen um sie dreht! Dass Blogbeiträge geteilt werden ist leider auch selten.
    Ich kann dazu sagen, dass ich es deshalb in meinem Job versuche, anders zu machen. Beruflich habe ich schon Blogger-Events und Reisen organisiert und für mich ist klar, alle Kanäle werden geliked und es wird gefolgt (dauerhaft), ich teile dann auch die Beiträge die aus unseren Events oder Reisen enstehen. Wieso nicht, ich freu mich doch über den tollen Content!

    So viel dazu 😉
    Liebe Grüße,
    Ela

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    1. Vegtastisch Post author

      Liebe Ela, danke für deinen Kommentar. Ich kann alle Punkte, die du genannt hast genau so unterschreiben! 🙂
      Schade, dass du nicht mit in Spanien warst.

      Reply
  3. Ulrike

    Hallo!
    Ich definiere meine Zielgruppe nicht über andere Blogger. Das führt dazu, dass ich eher weniger Likes „abstaube“. Ich like auch generell nur Blogs, die mich interessieren, egal ob ich die durch eine Bloggerreise kennengelernt habe oder nicht. Ich kenne einige Reiseblogger persönlich und freue mich darüber. Aber die wichtigsten Leser sind für mich die, die einfach an meinen INhalten interessiert sind. Diese kommen zur Zeit zahlreich über Tante Gugl. Da kann ich mich nicht beklagen.
    Da ich an vegetarischem Essen nicht interessiert bin, gebe ich auch kein Like für Deinen Blog. Isso!
    Viel Erfolg weiterhin!
    Ulrike
    p.s.: Das Captcha macht das KOmmentieren auch nicht einfacher

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    1. Vegtastisch Post author

      Liebe Ulrike, danke für deine Meinung. Allerdings geht es bei mir längst nicht mehr um vegetarisches Essen (ging es auch noch gar nie, sondern um veganes Essen wenn dann). Vielmehr geht es mittlerweile um die verschiedensten Themen rund um Nachhaltigkeit, Reisen, Familienleben und vieles mehr. Aber wenn du nicht folgen magst ist das auch ok für mich…

      Reply
  4. Jochen

    Die Probleme die du beschreibst bestehen ja schon länger. Nur haben die in den letzten Jahren massiv zugenommen. Warum das so ist, darüber kann man nur spekulieren. Vielleicht weil die meisten Bloggern den anderen nichts gönnen?

    Zum Thema Instagram: Der Algorithmus ist einfach nur Scheiße! Ich komme teilweise nur Bilder von überwiegend einer Person angezeigt. Gut die veröffentlicht zwar recht viel pro Tag, aber Ausgewogen ist anders. Dazu kommt noch das Problem: Umso mehr Follower, umso weniger Interaktion.

    Früher™ hätten solche Beiträge mehr Empörung unter anderen Bloggern hervorgerufen, heutzutage reagiert kaum einer mehr drauf. Vielleicht ist das wegen den Betroffenen Hunden oder so?

    Viele Grüße

    Jochen

    Reply
    1. Vegtastisch Post author

      Leider können wir uns bei Instagram wahrscheinlich 100.000 x beschweren und es würde sich nichts ändern 😉
      Naja, immerhin supporten wir uns fleißig.

      Reply
  5. Petra

    Liebe Sabrina, es ist mir eine Freude dich & deine Familie auf der PaulCamper Tour kennengelernt zu haben. Ich habe übrigens zuerst deine Seite geliked und dann diesen Artikel gelesen. Leider hatte ich auf unserer Tour so gut wie kein Internet. 😊
    In vielen Punkten stimme ich dir vollkommen zu! Ich like allerdings nicht die Blogs, nur weil ich z.B. den Menschen dazu begegnet bin, sondern weil sie & ihre Blogs wertschätze. Also fühle dich von mir wertgeschätzt 😍
    Den Frust mit den Presse-Reisen bzw. Kooperations-Partnern teile ich leider mit dir. Bis auf einige Ausnahmen. Auch ich kann es nicht verstehen, dass in eine Kooperation (in welcher Form auch immer) investiert wird und dann das Win-Win auf beiden Seiten noch nicht einmal genutzt wird.
    Für mich spricht das Nicht für Faulheit, sondern ganz hart gesagt für Desinteresse, einer Lieblosigkeit mit den sie ihren Job machen und Nicht-Professionalität. Sie sehen ihren Job als erledigt, wenn sie die Blogger eingeladen haben und das Programm absolviert wurde.
    Ich nehme mir viel Zeit & schreibe meine Artikel mit viel, viel Liebe. Und es kränkt und verletzt mich auch immer mal wieder, mit welcher Ignoranz andere ihren Job „nicht gut“ machen. Aber dann sage ich mir, das sind eben die anderen. Jeder darf sein wie er ist … ich bin toll, wie ich bin und wer das nicht zu schätzen weiß, war einfach ein einmaliger Fehlgriff-Kooperationspartner 😊 Kann auch vorkommen  
    Zum Glück gibt es auch ganz andere Kooperations-Partner, die mich strahlen & jubeln lassen und mit denen es eine Freude ist zusammenzuarbeiten.
    Ich hoffe wir sehen uns wieder!
    Liebe Grüße
    Petra

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    1. Vegtastisch Post author

      Hallo Petra, danke für deinen ausführlichen Kommentar. War schön dich kennenzulernen und vielleicht sehen wir uns ja sogar demnächst mal bei einer Allgäu-Reise. Hab gesehen, dass du schon öfter dort unterwegs warst. 🙂

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  6. Steffen

    Ich finde es schade, dass hier leider nicht jeder zu Wort kommt. Gestern habe ich hier ein paar Zeilen, wie ich darüber denke hier gelassen. Ganz sicher habe ich keinen Anspruch darauf, dass das hier veröffentlicht wird, aber es zeigt sehr gut, wie aufgeschlossen Du gegenüber anderer Meinung bist. Insofern ist bestätigt mich das sehr stark in meiner Meinung über Deine eigentlichen Beweggründe, Dich online zu zeigen.
    Es geht Dir um Deinen Vorteil.

    Reply
    1. Vegtastisch Post author

      Hallo Steffen, ich habe keinen einzigen Kommentar gelöscht. Soeben habe ich auch nochmal nachgesehen. Es ist keiner von dir in meinem Verlauf. Nirgends.
      Ich lösche keine Kommentare. Nie, viel mehr äußere ich mich dazu. Auch zu den negativen – das gehört nun mal dazu.
      Oder war es vielleicht bei Facebook oder gar in einer Facebook-Gruppe? Da kann es sein, dass mir ein Kommentar untergegangen ist, weil es so viele waren. Aber gelöscht habe ich definitiv nichts.

      Reply
  7. Luna

    Liebe Sabrina,
    danke für diesen Artikel. Er spricht Themen an, über die ich mir auch schon so meine Gedanken gemacht habe. Zum Beispiel, das Gegenseitige liken oder folgen auf anderen Seiten wie z.B. FB o. Instagram.
    Es grüßt dich Luna

    Reply
  8. Eddy

    Deinen Frust kann ich gut nachvollziehen, denn ich teile ihn schon seit ein paar Jahren. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Aktivitäten der Blogger immer mehr nachlassen, bzw. sich die Aktivitäten immer mehr auf den eigenen Blog beschränken, statt auch auf Networking zu konzentrieren.

    Ursächlich ist meiner Meinung nach weniger eine fehlende Wertschätzung, als vielmehr die Faulheit, die durch Instagram und Facebook „gefördert“ wird: ein „like“ ist nun mal schneller „erledigt“, als einen Kommentar unter dem Blogpost zu hinterlassen, den man gerade gelesen hat.

    Ich hoffe und glaube, dass Blogger in Zukunft wieder mehr andere Blogs lesen (und dort kommentieren), statt Facebook- und Insta-Streams im Schnelldurchlauf zu konsumieren. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt 😉

    Reply
  9. werner steckmann

    Hmmm, ich sehe das ähnlich wie Ulrike – ich definiere mich über meine Inhalte und nicht über Likes in den verschiedenen social media Kanälen. Ich komme aus einer anderen Ecke und habe einen anderen Ansatz als Du und auf einer Bloggerreise war ich noch nie, kenne aber über verschiedene Events andere Blogger aus der Food- und Jagdbloggerecke. Da kann mir jemand noch so sympathisch sein – wenn mir der Blog oder das Thema nicht gefällt oder interessiert, dann gibt es von mir auch keine Likes oder Verlinkungen.

    Darüber hinaus sind meine Blogs kein „Geschäft“ und das „like for like“ Anspruchsdenken war mir schon immer recht fremd. Ebenso fremd wie das ständige schielen darauf, wer einen entfreundet hat um demjenigen dann auch sofort zu entfreunden! Wenn ich einen Blog, einen Beitrag oder ein Bild toll finde, dann gibt ein „gefällt mir“ oder „Herzchen“ dafür.
    Dies als Lob oder Belohnung für die reine Existenz zu sehen finde ich strange…

    Reply
  10. Sabine

    Was den Teil mit den Kooperationspartnern betrifft: Volle Zustimmung. Manche Unternehmen nutzen leider nicht die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten.
    Was das gegenseitige Folgen betrifft, nur weil man sich kennengelernt hat, muss ich widersprechen. Denn ich folge nur Accounts (bei Insta), deren Inhalte mir gefallen, und die ich sehen möchte. Das ist nun mal nicht bei allen der Fall. Allerdings finde ich, dass man bei gemeinsamen Events die Bilder der anderen liken und ggf. kommentieren sollte, und sich auch ruhig vertaggen kann. Das mache ich beispielsweise sehr oft. Auch das Verlinken auf andere Artikel im eigenen Artikel ist eine feine Sache und stellt einen Mehrwert für die Leser dar.
    Listen gibt es übrigens bei FB nicht mehr. Ich glaube auch nicht, dass sie bei Insta eingeführt werden, auch wenn es schön wäre. Genau wie das separate Folgen von Stories und Bildern.

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  11. Carolin

    Hallo Sabrina,
    grundsätzlich kann ich gut nachvollziehen, worüber du ungehalten bist. Es gibt einige wenige Firmen, die wirklich regelmäßig bei mir auch liken und kommentieren, da gebe ich dann auch gern was zurück.
    Allerdings folge ich – egal ob ich die Leute kenne – vor allem bei Instagram Profilen, die mich interessieren. Da der Feed sowieso so unübersichtlich und voll ist, nehme ich mir die Freiheit, hier zu selektieren. Gefallen mir Bilder nicht oder finde ich sie uninteressant, folge ich nicht – auch wenn ich die Person dahinter kenne und mag.
    Aus den von dir genannten Gründen mache ich auch nicht bei Like4Like etc. mit. Ich freue mich immer über Inspiration, entscheide aber dann selbst, wem ich folge.

    Was mir aber wichtig ist, ist das Verlinken anderer Blogger, die auf den gleichen Veranstaltungen waren wie ich. Nicht immer alle – aber gerade, wenn man auch was in Kleingruppen macht, gehört das für mich dazu.

    Viele Grüße
    Carolin

    Reply
    1. Vegtastisch Post author

      Hi Carolin, genau das meinte ich. Bei Kleingruppen ist es total wichtig und hilfreich wenn man sich gegenseitig ein bisschen pusht. Natürlich geht das nicht wenn man auf ein Bloggertreffen einer Messer oder so geht wo locker 200 Blogger rumsitzen… 😉

      Reply
  12. Pingback: Linktipp: Offener Brief an Kooperationspartner, Sponsoren und Blogger-Kollegen

  13. inka

    Liebe Sabrina,

    eventuell beziehst Du in Deine Überlegungen mit ein, dass Du weder das komplette Verhalten von anderen Blogger*n kennst noch deren Beweggründe. Ich persönlich halte es da wie Ulrike. Ich blogge jetzt seit 6 Jahren, und wenn ich aus Höflichkeit (zigtausenden Bloggern zu folgen und zu liken entspräche ja keinem Support mehr, das ist Gießkanne) jeden liken und kommentieren würde, mit dem ich zu tun habe oder der mich liked und kommentiert, könnte ich meinen Job an den Nagel hängen, sämtliche freie Zeit dazu und würde schon gar keine Inhalte mehr sehen, die mich wirklich interessieren, denn ja, mich interessiert einiges eben mehr als anderes, und ich folge deshalb auch nur den Profilen, die ich mag.
    Wer mich kennt weiß, dass ich seit Jahren ca. 500 Blogs in meiner Leseliste habe – 500! Da sind die neueren eben noch gar nicht drin. Wenn jemand also Dich nicht liked oder kommentiert, bedeutet das nicht, dass er/sie es nicht bei den 100 Lieblingsblogs eben doch regelmäßig tut. Sorry, das ist manchmal eben wie mit alten Schulfreundschaften. 😉
    Für Instagram habe ich bytheway überhaupt keine Zeit. Es mag ja sein, dass man die Zeit hat, wenn man single/ohne Kinder/mit nur einem Job/Vollzeitblogger/wenig auf Reisen etc. ist. Ich habe die eben nicht, bzw. ist mir das Leben 1.0 einfach wichtiger.
    Ich hoffe, all diese kurzen Andeutungen haben deutlich gemacht, was ich sagen will: Verurteile doch nicht gleich alle möglichen Blogger*Innen, nur weil die es vielleicht anders halten als Du. 🙂

    Viele Grüße
    Inka

    PS: Und ja, das Captcha ist furchtbar. Ich hab jetzt meinen dritten Anlauf…

    Reply
  14. Biggi

    ja – leider muss ich Dir recht geben. Für viele ist Netzwerken nur eine hohle Worthülse… und betrifft bitte immer nur die anderen 😉
    Und dann gibt es noch die Kategorie Mensch, die DENKT einfach gar nicht soweit… stelle ich auch immer wieder fest. Es ist also auch nicht immer ein Grund, sich persönlich getroffen zu fühlen.
    Machen wir doch einfach die Welt ein bisschen besser <3
    Herzliche Grüße aus dem maison malou schickt Dir
    Biggi

    Reply
  15. Martina

    Du sprichst mir aus der Seele! Gerade habe ich einen Beitrag veröffentlicht mit Werbung für eine Fastfood-Kette und einer Buchrezension. Der Auftrag kam über eine Plattform. Die haben mich nun angeschrieben und gemeckert, weil die Klicks nicht so gut seien und sie und der Kunde sich mehr erhofft haben.
    Wieso teilen die meinen Beitrag dann nicht in ihren sozialen Medien? Oder gar die Fastfood-Kette? Dann hätten wir sofort mega viele Klicks und alle sind happy…
    Aber nee….
    VG Martina

    Reply

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