Von Zuhause aus bis ins Allgäu radeln: Der Illerradweg von Ulm nach Oberstdorf – Tag 3 von Kempten nach Oberstdorf

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Der dritte und damit leider auch letzte Tag meiner Reise auf dem Illerradweg führte mich von Kempten nach Oberstdorf mit Zwischenstop in Immenstadt. Dieser Teil der Strecke war für mich der schönste Teil. Die Natur ist im Allgäu einfach so schön zu dieser Jahreszeit und es gibt so viel zu sehen, zumal man auch nicht mehr zwischen Bäumen fährt wie beim Streckenabschnitt Ulm – Memmingen (zum Artikel…) und es ist nicht mehr so hügelig wie auf dem Streckenabschnitt Memmingen – Kempten (zum Artikel…).

Auf dieser Etappe macht es sich nun außerdem auch endlich richtig bezahlt, dass ich die Variante entgegen dem Flusslauf der Iller gewählt habe anstatt wie sonst üblich am Illerursprung zu starten. Ich habe nämlich eine grandiose Sicht auf die Allgäuer Alpen bei absolutem Traumwetter an diesem Tag. Es hätte besser nicht laufen können.

Gerade die Strecke an diesem Vormittag zwischen Kempten und Immenstadt gefiel mir persönlich ganz besonders gut. Ich habe mich wahnsinnig entspannt und frei gefühlt, wie schon lange nicht mehr. Der Kopf leer (was sehr selten vorkommt) und einfach nur Radfahren. Was für ein Glück!

„YOU CAN NOT BUY HAPPINESS – BUT YOU CAN BUY A BIKE, AND THAT’S PRETTY CLOSE.“

Impressionen vom Streckenabschnitt Kempten – Oberstdorf

 

Bei der letzten Übernachtung haben wir uns für das Explorer Hotel Oberstdorf in Fischen entschieden. Es liegt nur ein paar Meter vom Illerursprung entfernt und ist perfekt auf Radler eingestellt. Allerdings muss man in die Innenstadt von Oberstdorf ebenfalls fahren oder fast 30 Minuten Fußweg in Kauf nehmen.

Sehenswürdigkeiten entlang der Etappe Kempten – Oberstforf

Auch in diesem Streckenabschnitt gibt es wieder viele Möglichkeiten für Badepausen, so zum Beispiel am Niedersonthofener See oder an den Alpseen. Entlang der Route laden besonders Immenstadt und Sonthofen für einen Stop ein und natürlich ist auch Oberstdorf selbst am Ende noch einen Besuch wert.

 

Mein Fazit zum Illerradweg

Wie in Teil 1 meines Reiseberichts bereits gesagt kann ich den Illerradweg absolut empfehlen. Man benötigt keine herausragende Kondition und eigentlich auch keine spezielle Ausrüstung. Wenn man wie ich entlang der Strecke wohnt kann man sich sogar spontan aufs Bike setzen und einfach los düsen. Von dem her kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass es nicht mein letztes Mal auf diesem Radweg war.

Ich glaube auf den Fotos meiner drei Tage auf dem Illerradweg sieht man gut die abwechslungsreiche Natur entlang der Strecke. Es war einfach herrlich den Bergen entgegen zu radeln und dazwischen immer wieder Pausen einzulegen und einfach zu genießen.

Meine persönlichen Highlights

  • der Streckenabschnitt zwischen Kempten und Immenstadt
  • die kleine Ortschaft Bad Grönenbach

Meine persönlichen Tipps für Radler auf dem Illerradweg

  • genießen und nicht nur Kilometer fressen
  • Badesachen im Gepäck haben
  • Sehenswürdigkeiten auch ein paar Kilometer abseits der eigentlichen Strecke anschauen
  • Ziele für Pausen vorher definieren, damit man sich auf der richtigen Seite der Iller befindet

Ich hätte noch ewig so weiter Radeln können. Nachdem ich in diesem Jahr schon den Maare-Mosel-Radweg absolviert habe, habe ich wieder total Blut geleckt was Radfahren betrifft. Und es war auch jetzt im Allgäu ein rundum gelungener Trip. Ich habe festgestellt, dass ich, obwohl ich so nah dran wohne noch wahnsinnig wenig vom schönen Allgäu gesehen habe. Ich muss das unbedingt ändern und habe schon so einige Tagesausflüge auf meiner Wunschliste stehen. Auch in der Zeit zwischen meiner Reise auf dem Illerradweg und heute war ich bereits nochmals dreimal im Allgäu. Dabei habe ich das Unternehmen ‚All Organic Trading‘ besichtigt, war einen Tag in Kempten und habe den Bio-Produzenten ‚Rapunzel‘ besucht. Außerdem waren wir am letzten Wochenende im Bauernhofmuseum Illerbeuren. (Blogartikel folgen jeweils noch…) Ach, es gibt so viele schöne Ecken in Deutschland und das Allgäu führt die Liste der schönen Ecken, die ich bisher entdecken durfte auf jeden Fall mit an.

Nach meiner Reise entlang der Iller ist es für mich nun ein ganz anderes Gefühl zum Beispiel mit dem Auto von Ulm nach Memmingen zu fahren und zu wissen, dass ich diese Strecke schon geradelt bin. Von der Autobahn aus sieht man hin und wieder sogar kurz die Strecke – und dann muss ich zufrieden lächeln. Unbezahlbar.

Vielen Dank an die Allgäu GmbH für die Einladung zu dieser schönen Radreise.

Darüber hinaus muss ich schon wieder meiner Mama ein riesiges DANKE :-* aussprechen. Ohne ihre Begleitung wäre auch diese Reise nicht möglich gewesen. Mit Kinderanhänger am Fahrrad wäre ich wahrscheinlich nicht so locker flockig geradelt. Der Junior und der Anhänger wiegen immerhin auch ganz schön was und ich muss zugeben, dass ich aktuell nicht so fit bin konditionell wie ich gerne wäre (und früher war).

Wenn alles gut läuft geht es im Oktober noch mit dem Camper durch Rheinland-Pfalz, im November nach Köln und im Dezember nach Oberstaufen. Aber bei mir weiß man ja nie, ob spontan noch was dazu kommt. 😉 #goseetheworld #moveyourass

 

Illerradweg Tag 1: Ulm – Memmingen > Zum Artikel…

Illerradweg Tag 2: Memmingen – Kempten > Zum Artikel…

 

Noch mehr Reiseberichte findet ihr in meiner Reiserubrik.

Vegtastische Grüße!

Sabrina

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#SPONSORED: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Allgäu GmbH. Die Meinung im Artikel ist natürlich trotzdem meine eigene.

Vegtastisch

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Ich heiße Sabrina und lebe in einem Häuschen bei Neu-Ulm in Bayern. Seit 2016 bin ich Mama eines kleines Bubs. Ich liebe es zu reisen - mit dem Rad, dem Auto, der Bahn. Ich schreibe über die verschiedensten Themen und versuche dabei das Thema Nachhaltigkeit immer im Fokus zu haben.
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One thought on “Von Zuhause aus bis ins Allgäu radeln: Der Illerradweg von Ulm nach Oberstdorf – Tag 3 von Kempten nach Oberstdorf

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